Direkt an der Schweizer Grenze: Größter Drogeriemarkt Europas in Konstanz geplant
<p>Am Schänzle-Nord soll Europas größter Drogeriemarkt entstehen.

Am Schänzle-Nord soll Europas größter Drogeriemarkt entstehen.

Satire
08.07.2016 09:01
Größer als das Lago, mehr Fläche als das geplante Einkaufszentrum ECE in Singen: Eine dänische Drogeriekette plant nach Insider-Informationen Europas gigantischsten Markt für Windeln, Deo und Zahnpasta auf dem Konstanzer Filetgrundstück am Schänzle-Areal Nord.
Das Hoffen, Bangen und Warten scheint endlich ein Ende zu haben. Was viele der im rechtsrheinischen Teil von Konstanz lebenden Menschen schon lange umtreibt, die Errichtung eines geräumigen Drogeriemarktes mit Anschluss an eine Bundesstraße, schimmert in Form einer durchgesickerten Information am Horizont auf. 

Aus unterrichteten Kreisen war jüngst der beziehungsweise die Kunde zu vernehmen, die dänische Drogeriemarktkette Dädo, die bereits weltweit den umkämpften Markt für Körperpflegeprodukte mit Kampfpreisen aufmischt, plane den ganz großen Wurf. Auf dem brachliegenden Gelände am nördlichen Schänzle-Areal, wo sich bislang nur einige Park and Ride-Begeisterte hinverirren, soll Europas größter Markt für Windeln, Deos und Zahnpasta entstehen. 

Auf mehr als 50.000 Quadratmetern sollen auf fünf Stockwerken demnächst keine Kundenwünsche mehr unerfüllt bleiben. Ein Brancheninsider verrät: "Zahnpasta wird es nur in kostensparenden 50-Liter-Eimern geben. Geheime Kundenbefragungen haben ein erhöhtes Nachfragepotential ergeben."

Ob die Investition, für die der Konzern immerhin 150 Millionen Euro in die Hand nimmt, etwas mit der Nähe zur Schweiz zu tun habe: "Nein, das spielte bei den Überlegungen keine Rolle", so der Insider mit dem Tarnnamen Urs. 

Baubeginn könnte bereits in wenigen Wochen sein, damit der Bau, der nachts aufwendig beleuchtet werden soll, rechtzeitig zum Vorweihnachtsgeschäft fertig wird. "Die Planer freuen sich, hier für die Konstanzer eine Lücke im Einzelhandel zu schließen, die schon lange klafft und damit insgesamt für mehr Lebensqualität zu sorgen", so Urs weiter.  

Das Gebäude soll komplett aus Verpackungsmaterial wie Paletten und Kunststoffflaschen errichtet werden. Nachhaltigkeit werde bei Dädo groß geschrieben, so der Informant. 
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