Randale beim Eishockey
07.02.2018 18:15
Massenschlägerei nach Spiel EHC Freiburg gegen Bietigheim

Eishockey, DEL 2: Randale am Rande eines Eishockey-Spiels: Im Anschluss an die Zweitligapartie zwischen dem EHC Freiburg und den Bietigheim Steelers (2:3) kam es am Sonntagabend nach Angaben der Polizei zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Fans der Gastmannschaft und Mitgliedern der „National Born Ultras“ des SC Freiburg sowie der Gruppierung „Stabile Jungs Markgräflerland“. Die Polizei musste zur Trennung der Parteien und zur Beendigung der heftigen Streitereien im Bereich des Eisstadions Pfefferspray und Schlagstock einsetzen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurden mindestens fünf Personen verletzt. Zeitweise waren 50 bis 60 Personen an den Auseinandersetzungen beteiligt.

„Wir vermeiden in diesem Zusammenhang bewusst das Wort ,Fangruppen’. Die Anhänger beider Vereine sind für leidenschaftliche Unterstützung ihrer Farben bekannt, pflegen aber auch ein gutes Miteinander und haben keinerlei Neigung zu Gewaltakten“, heißt es in einer Stellungnahme beider Vereine. Weder der EHC Freiburg noch die Bietigheim Steelers seien bereit, Gewaltakte im Zusammenhang mit Eishockeyspielen zu tolerieren. „Beide Vereine stehen für friedlichen, familienfreundlichen Sport und tun alles, damit sich Stadionbesucher sicher fühlen. Die Vorfälle werden langjährige Stadionverbote zur Folge haben“, kündigten die Klubs an.

Eine Auseinandersetzung in ähnlicher Größenordnung hatte es beim EHC Freiburg zuletzt im September 2014 gegeben: Nach einer 1:5 Niederlage der Wölfe in einem Testspiel gegen die Schwenninger Wild Wings kam es unmittelbar nach dem Spiel zu heftigen Auseinandersetzungen, die schon auf der Tribüne begannen.

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