Videoüberwachung in der Färberstraße zeigt Wirkung
Bild: Christoph Heuser
VS-Villingen
09.02.2018 22:30
Viel diskutiert ist die Frage, ob eine Videoüberwachung im öffentlichen Raum zur Prävention von Straftaten taugt. Seit elf Jahren macht die Polizei in Villingen über Fastnacht sehr gute Erfahrungen damit.

Färberstraße im Blick: Aus Sicht der Polizei verlief der Start in die Fastnacht zufriedenstellend. In den Abendstunden sei es zu Streitereien in der Färberstraße gekommen, allerdings nicht nur dort. „Es gab in Villingen keine herausragenden Geschehnisse“, berichtet Polizeisprecher Dieter Popp, der von einem „insgesamt ruhigen Auftakt“ spricht. Die im Jahr 2007 zur Fastnacht eingeführte Videoüberwachung in der Färberstraße trug ihren Teil dazu bei. So wie Sandra Erbe (Bild) überprüft permanent ein Beamter die Monitore. "Es ist ein Zusammenspiel daraus und aus unserer Präsenz vor Ort", schildert Popp. Und weiter: "Wir merken deutlich, dass es seitdem ruhiger zugeht." Aus der Reihe tanzte ein orientierungsloses Mädchen, das einem Einsatzteam betrunken in die Arme fiel. Die 14-Jährige wies eine Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille auf. Auf der Wache wurde sie ihrer Mutter überreicht. 

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