Luisa Zerbo scheidet im Finale von "The Taste" im ersten Entscheidungskochen aus
Sie hat es geschafft: Luisa Zerbo aus Schwenningen steht im Finale der Kochshow The Taste. Die Sendung wird am Mittwoch, 6. Dezember, um 20.15 Uhr bei SAT.1 zu sehen sein. <em>Bil</em><em>d: SAT.1 / Jens Hartmann</em>
Sie hat es geschafft: Luisa Zerbo aus Schwenningen steht im Finale der Kochshow The Taste. Die Sendung wird am Mittwoch, 6. Dezember, um 20.15 Uhr bei SAT.1 zu sehen sein. Bild: SAT.1 / Jens Hartmann | Bild: SAT.1 / Jens Hartmann
VS-Villingen
06.12.2017 23:30
Im großen Finale der Kochsendung "The Taste" auf SAT.1 hat es für Luisa Zerbo aus VS-Schwenningen leider nicht zum Sieg gereicht. Bereits nach dem ersten Entscheidungskochen der letzten sechs Kandidaten schied die 28-Jährige aus.
Im ersten Entscheidungskochen mussten die Kandidaten innerhalb einer Stunde zwei unterschiedliche Aromen möglichst schmackhaft zubereiten. Zerbo bekam Spinat und Curry zugelost und versuchte diese in einem Ravioli zu kombinieren. Ihren Teamchef Roland Trettl begeisterte sie mit Ihrem Gericht: "Luisa hat den besten Löffel von allen Kandidaten gekocht."



Verkostet und bewertet wurden die Löffel der sechs Finalkandidaten aber von Sternekoch Sven Elverfeld. Seinen Geschmack traf Zerbo leider nicht ganz und schied zusammen mit einem weiteren Kandidaten aus.

Besuch am Herd bekamm sie während dem Kochen von ihrem Vater, mit dem sie zusammen das Restaurant Da Gino in Schwenningen betreibt. "Das hat mich unter Druck gesetzt und in meinem Denken blockiert", sagte sie in der Sendung.

Enttäuscht war die junge Köchin nach der Entscheidung von Sven Elverfeld nicht. "Ich bin unglaublich dankbar, dass ich hier dabei sein drufte und ich hatte super viel Spaß", freute sie sich bei ihrem Abschied.

Video

Luisa Zerbo hat vor der SÜDKURIER-Kamera eine gegrillte und geschmorte Miso-Aubergine zubereitet. Dazu gab es ein Tomaten-Tatar mit Zwiebeln, Knoblauch und Koriander, serviert mit gepufftem Wildreis und kleinen gerösteten Schalotten. Das Video können Sie sich hier anschauen:



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So kocht VS

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Rezept

Tomaten-Tatar mit Zwiebeln, Koriander und Knoblauch

Tomaten halbieren und entkernen. Tomaten, Schalotten und Koriander-Stiele in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Etwas Limettensaft und Limettenabrieb hinzufügen und anschließend mit frischer Knoblauchpaste (frischer Knoblauch mit Olivenöl püriert) und Sojasauce marinieren. 

Geröstete Schalotten

Schalotten halbieren und auf der flachen Seite in einer Pfanne ohne Öl scharf anbraten, bis die Schalotten unten fast schon schwarz werden. Die Schalotten aus der Pfann nehmen und die einzelnen Schichten der Schalotten voneinander trennen.   

Miso-Marinade

Ein bis zwei Löffel Miso-Paste in einen Topf geben und zusammen mit etwas Honig, Limettensaft und mit 150 ml Wasser verrühren und einkochen, bis eine cremige Paste entsteht.      

Gegrillte und gebackene Miso-Aubergine

Eine Aubergine schälen und mit Salz einreiben. 20 bis 30 Minuten stehen lassen, damit das Gemüse Wasser und Bitterstoffe verliert. Die mit Olivenöl eingeriebene Aubergine von allen Seiten scharf angrillen. In der Mitte durchschneiden und mit der Miso-Mariande einpinseln. Bei 170 Grad zehn Minuten im Ofen schmoren lassen, noch einmal einpinseln und weitere zehn Minuten in den Ofen schieben. 

Gepuffter Wildreis

Ein bis zwei Löffel Wildreis in 170 bis 180 Grad heißem Speiseöl frittieren. Die Reiskörner puffen sofort auf. Danach gleich abschöpfen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.  

Anrichten

Vor dem Anrichten können die einzelnen Zutaten noch einmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Dann das Tomaten-Tatar quer über den Teller verteilen. Die Aubergine aufgeschnitten darauf platzieren und mit den gerösteten Zwiebeln und dem Wildreis garnieren. In die Zwibelstücke kann zum Schluss ein wenig Flüssigkeit des Tatars gefüllt werden.   

Bild: Jens Fröhlich
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