Blechschwätze und Hansele-Warm-Up
Armin Burger und Mike Spinner berichten in ihrem Lied von der „Fasnet in d’Schone“.
Armin Burger und Mike Spinner berichten in ihrem Lied von der „Fasnet in d’Schone“.
Uwe Kammer erhält von Indianerin Heidrun Reiner ein Stirnband vom Stamm der schönen „Schoschonen“. Bilder: Claudius Eberl
Uwe Kammer erhält von Indianerin Heidrun Reiner ein Stirnband vom Stamm der schönen „Schoschonen“. Bilder: Claudius Eberl
Johnny Kienzler singt zur Melodie der kleinen Schwarzwaldmarie den Song "Lieber einen Schwarzwurstsalat".
Johnny Kienzler singt zur Melodie der kleinen Schwarzwaldmarie den Song "Lieber einen Schwarzwurstsalat".
Schonach
09.02.2018 14:40
Statt Schwarzwaldmarie lieber Wurstsalat mag Ozumei Johnny Kienzler in seinem musikalischen Beitrag. Auch die schönen Schonacher "Schoschonen" fühlen sich im Hotel Rebstock wohl.

Nach einer kurzen Pause zwischen Kinderumzug und Schlüsselübergabe trafen sich die Narren Schonachs gegen 18 Uhr wieder im Hotel Rebstock – Blechschwätze und Hansele-Warm-Up standen auf dem Programm. Ozumei Johnny Kienzler freute sich, dass so viele Narren den Weg in den Rebstock gefunden hatten. Besonders begrüßte er die Rathausbediensteten, die diesmal als Indianer-Volk samt Oberhäuptling Frey unterwegs waren.

Auch einige Lehrerinnen und Lehrer der Dom-Clemente-Schule, allen voran Rektorin Sabine Emde, waren gekommen. Für musikalische Stimmung sorgten die Kurkapelle Schonach und Alleinunterhalter Hans-Paul Herr. Leider probierten es auch andere in Sachen Musik.

Ozumei Johnny Kienzler warnte das Publikum aber zumindest vor seinem Beitrag und erklärte, das es mit seinem musikalischen Können nicht gar so weit her sei. Aber an Fasnacht sei ja so was erlaubt, schmunzelte er und schon schmetterte er zur Melodie der kleinen Schwarzwaldmarie den Song „Lieber einen Schwarzwurstsalat“. Der Text zum Lied lag aus – bekannt war es außerdem vom Zunftabend her – und so konnte das Publikum den verkannten Sänger unterstützen.

Besser machten es da Mike Spinner und Armin Burger. Sie hatten zwei Songs parat, beide handelten natürlich von der „Fasnet in d’ Schone“. Auf die Melodie von Peter Alexanders kleinen Kneipe dichtete man den Song „an de Fasnet in unsere Schone“ und als modern-flotter Song präsentierte sich „Des basst mir so in de Schone“ – gespielt auf die Melodie des Hits „Despasito“. Natürlich ließ sich auch der Stamm der schönen „Schoschonen“ aus der Schone alias Rathaus-Team nicht lumpen. Sie hatten dieses mal kein Lied einstudiert, sondern einen Textbeitrag. Als Indianerstamm sei man auf der Suche nach neuen, mutigen Kriegern, wahren Männern eben, wie Häuptling Frey verlauten ließ. Und wo könnte man diese finden? Natürlich ganz sicher in der Narrenzunft.

So bat man einen Narrenrat nach dem anderen nach vorne, zur Aufnahme in den Stamm der Schonacher „Schoschonen“ bekamen die Narrenräte auch neue Stammesnamen und ein passendes Stirnband. So taufte man Martin Schmidt etwa auf den Namen Alter Büffel, Johnny Kienzler sollte fortan Blanker Blärri heißen.

Nach diesen Auftritten war das Mikrofon offen für alle Gäste und so ließ es sich noch lange im Rebstock aushalten, auch sehr gut an der nagelneuen Astra-Bar, die das Rebstock-Team im hinteren Gastraum aufgebaut hatte.

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