Feuer erhellt den Fasnetfreitag: Donaueschinger Hexen springen durch die Flammen
Waghalsig springen die Schellenberg Hexen durch die lodernden Reiswellen.
Waghalsig springen die Schellenberg Hexen durch die lodernden Reiswellen. | Bild: Roger Müller
Der Hexennachwuchs der Schellenberg- und Stadthexen eröffnet den Hexenball.
Der Hexennachwuchs der Schellenberg- und Stadthexen eröffnet den Hexenball. | Bild: Roger Müller
Auge in Auge – der Wolf und der Tiger, am Ende verlief aber alles friedlich, und die Mami hatte auch noch ein Auge drauf.
Auge in Auge – der Wolf und der Tiger, am Ende verlief aber alles friedlich, und die Mami hatte auch noch ein Auge drauf. | Bild: Roger Müller
Donaueschingen
09.02.2018 21:51
Schaurig wird es am Fasnetfreitag in der Donaueschinger Innenstadt. Schellenberg- und Stadthexen haben ihr Feuer entzündet und springen waghalsig über den großen, lodernden Scheiterhaufen

Was für eine Sause am Fastnachtsfreitag, die nun schon bald drei Jahrzehnte in der Hand der Hexen ist. Schellenberg- und Stadthexen laden in die Donauhallen, davor jedoch ziehen zunächst schaurige Gestalten durch die Innenstadt. Mit Besen, krummen Nasen und Warzen im Gesicht beherrschen die Narren Donaueschingens Straßen und zeigen ihre Überlegenheit während der hohen Tage ausgiebig. Danach geht es flugs – wer kann, auf dem Besen – zum Festhallenplatz, wo die Winteraustreibung stattfindet. Allerdings nicht die gewöhnliche Winteraustreibung, vielmehr springen die Firesocks – eine Abordnung der Schellenberg Hexen durch lodernde meterhoch aufgetürmte Reiswellen.

In diesem Jahr haben die Schellenberger einige Nachwuchsspringer dabei, doch auch die machen einen tollen Job und hechten elegant durch die zischenden Flammen. Im Anschluss geht es dann zum Abfeiern in die Donauhallen. Ein knackig gespicktes Programm mit zehn Vorführungen, welches erstmalig von Marc Lohmann und Thomas Sausen moderiert wird, begeistert die Zuschauer im Mozartsaal. Danach wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.



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