Rat knüpft Wasserentnahme aus Schwackenreuter Seen an Bedingungen
Mühlingen
09.02.2018 12:59
Die Firma Valett und Ott darf weiterhin auf Wasser aus den Schwackenreuter Seen zugreifen, muss aber einer Blaualgenblüte vorbeugen.

In einer sehr kurzen Gemeinderatssitzung standen in Mühlingen nur sieben Tagesordnungspunkte zur Debatte. Der Antrag auf Neubau eines Einfamilienhauses in der Mindersdorfer Straße in Zoznegg beispielsweise war rasch erledigt. Mit zwei Stellplätzen sah der Rat die Anforderungen erfüllt und sah keinerlei Anlass, Einwände auszusprechen. Auch der Antrag der Firma Valett und Ott, welche aktuell noch das Kieswerk Schwackenreute betreibt, auf Verlängerung ihrer wasserrechtlichen Erlaubnis verlief recht unproblematisch. Der Rat schloss sich der Empfehlung der Verwaltung an und stimmte für die Verlängerung unter Einhaltung einiger Voraussetzungen. Es solle bei der Entnahme von Wasser auch wieder Wasser zugeführt werden, um zu verhindern, dass ein stehendes Gewässer mit zu wenig Sauerstoffanreicherung entstehe und so wieder die Gefahr einer Blaualgenblüte in Badesee Nummer sechs wie vor einigen Jahren bestünde. Der Rat stimmte einer Verlängerung zu.

Für größere Diskussionen sorgten der Aufbau eines Balkons und die Außenfassade des Gemeindehauses in der Gallmannsweiler Sonnhalde. Aktuell sei es voll belegt und die Anbringung des Balkons zwingend erforderlich, so Bürgermeister Manfred Jüppner. Gemeinderat und Ortsvorsteher Edgar Speck aus Gallmannsweil regte an, auch die Fassade des Gemeindehauses zu sanieren. Falls die Gebäude der Gemeinde einen unschönen Eindruck erwecken würden, sei dies nicht lobenswert für die Gemeinde. Manfred Jüppner nahm nach kurzer Diskussion als Wunsch des Rates auf. Bezug nehmend auf einen Bericht im SÜDKURIER und die jüngste Sitzung des Mühlinger Ortschaftsrates präsentierte Kämmerer Klaus Beck eine Übersicht aller Urnenbestattungsvarianten im Vergleich zu den früher üblichen Erdbestattungen und zeigte den Zehnjahrestrend auf.

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