Kleine Stars auf großer Bühne: Mini-Playback-Show der Dachse sorgen für heiteren Nachmittag
Ein großes Teilnehmerfeld konnte die Mini-Playback-Show in diesem Jahr verbuchen, die Dachse einen rundum gelungenen Nachmittag, den die größte Gruppe mit ihrem quirligen Vortrag krönte. <em>Bild:<sup></sup>Karin Steinebrunner</em>
Ein großes Teilnehmerfeld konnte die Mini-Playback-Show in diesem Jahr verbuchen, die Dachse einen rundum gelungenen Nachmittag, den die größte Gruppe mit ihrem quirligen Vortrag krönte. | Bild: Karin Stöckl-Steinebrunner
Dachsberg
09.02.2018 17:15
Die Stimmung brodelt von Anfang an in der Dachsberghalle. Die zehn Auftritte bei der Mini-Playback-Show der Dachse sorgen für gute Unterhaltung.

Mit zehn Darbietungen in der Wertung und zwei Vorträgen während der Pause, in der sich die junge vierköpfige Jury beriet, konnte die traditionell am Donnerstagnachmittag von den Dachsen ausgerichtete Mini-Playback-Show in diesem Jahr ein großes Teilnehmerfeld verbuchen. Für die Dachse war es entsprechend ein rundum gelungener Nachmittag, an dem die Stimmung in der vollen Halle von Anfang an brodelte.

Außerdem wurde die Stimmung noch zusätzlich angeheizt durch die beiden jungen Dachsmädchen, die durch das Programm führten und zwischendurch immer mal wieder mit der bereits bewährten dreiteiligen Stimmungsrakete die Laune der Gäste testeten. Drei Einzeldarbietungen hatten sich angemeldet, zwei Zweierteams waren am Start und dazu noch fünf ganz unterschiedlich besetzte Gruppen. Entsprechend wertete die Jury in drei Abteilungen, was ihre Arbeit indes nicht erleichterte, denn viele der Beiträge waren durchaus nahezu gleichwertig. Am Ende siegte bei der Einzelwertung Alina Kaiser (Mutterslehen) vor Xenia Kaiser (Urberg), den dritten Platz machte Laura Riehm mit ihrem ebenfalls ausdrucksstarken Beitrag. Gleich noch mal auf die Bühne kam Laura Riehm zusammen mit Maleika Wellige und behauptete sich diesmal mit dem Evergreen vom „Itzi bitzi tini mini Strandbikini“ gegen die Zweitplatzierten neunjährigen Tänzerinnen Alina Fritz und Leonie Kaiser.

Bei den Gruppen wurden zwei vierte Plätze vergeben, und zwar einmal für die elf Kids des Jazztanzclubs zwischen fünf und elf Jahren, die den Anfang des Programms gemacht hatten und dem Viererteam aus dem Wilden Westen, das „Komm, hol das Lasso raus“ interpretierte. Die vier Neunjährigen, die den Song „Hallo, ich bin der Joe“ selbst auf Band gesungen hatten und ihn nun auf die Bühne brachten, eroberten Platz drei, und die vier Rocker von BossHoss errangen mit ihrem lebensechten „Dos Bros“ den zweiten Platz. Den krönenden Abschluss der Wertungsbeiträge indes hatte die größte Gruppe gemacht. Mit der quirligen Interpretation von „Cotton Eye Joe“ erhielt das bereits bestens bekannte Bader-Schmid-Ensemble aus Wittenschwand und Ibach den verdienten ersten Preis.

Apropos Preis: Natürlich bekam jeder Teilnehmer der Mini-Playback-Show seine höchst eigene Urkunde samt Medaille und süßem Naschwerk, und das hatte sich schließlich auch jeder, der sich vor all den Leuten auf die große Bühne gewagt hatte, redlich verdient. Aber auch die Zumba-Kids aus der Schule und die zwei Jazztanzgruppen, die die Beratungspause der Jury überbrückt hatten, erhielten jeweils ein kleines Präsent. Und die kleinen Zuschauer vor der Bühne, die je nach Temperament so lange geduldig ausgeharrt hatten oder herumgewuselt waren, ohne jedoch die Programmfolge zu stören, wurden am Ende von den Dachsen ebenfalls belohnt – mit je einem Tütchen Popcorn.

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