Tierschützer kritisieren Hummerangebot in den Höchenschwander Hubertusstuben
Frank Porten (58), Geschäftsführer der Hubertusstuben in Höchenschwand, nimmt Stellung zu Vorwürfen. <em>Bild: Stefan Pichler</em>
Frank Porten (58), Geschäftsführer der Hubertusstuben in Höchenschwand, nimmt Stellung zu Vorwürfen. Bild: Stefan Pichler
Höchenschwand
07.02.2018 13:01
Tierrechtsorganisation Peta übt scharfe Kritik am Hummerangebot in den Höchenschwander "Hubertusstuben". Der Geschäftsführer des Restaurants, Frank Porten, nimmt Stellung.

Im Monat Februar bietet das Spezialitätenrestaurant "Hubertusstuben" unter dem Motto "Hummer Festival" verschiedene Hummergerichte an und hat diese Aktion auch entsprechend beworben. Eine Unterstützerin der Tierrechtsorganisation Peta hat daraufhin die Organisation informiert, die ihrerseits nun scharfe Kritik an der Aktion der "Hubertusstuben" übte. Unter anderem wurde der Geschäftsführer des Lokals, Frank Porten, aufgefordert, statt Hummer lieber tierfreie Köstlichkeiten zu kochen, da wissenschaftliche Studien längst belegt hätten, dass Hummer im Kochtopf oft minutenlang leiden müssten, bevor sie sterben.

Gegenüber unserer Zeitung stellte Frank Porten in diesem Zusammenhang klar, dass in den "Hubertusstuben" keine frischen Hummer verarbeitet werden. "Wir beziehen unsere Hummer von der Firma Rungis", einem renommierten, international bekannten Importeur für Meeresfrüchte. Ein Verantwortlicher der Firma habe auf seine Rückfrage ausdrücklich versichert, dass die Tiere nach dem Fang mit dem sogenannten "Hochdruckverfahren" bereits auf See getötet und danach innerhalb weniger Stunden an die jeweiligen Endverbraucher ausgeliefert werden. Im Übrigen sei auf der Speisekarte der "Hubertusstuben" auch vermerkt, dass es sich um keinen lebendfrischen Hummer handle, betonte Frank Porten.

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