Tannenzäpfle Höchenschwand feiern 60. Geburtstag
Die Höchenschwander Narrenzunft "Tannenzäpfle" feiert am kommenden Samstag, 13. Januar, mit einem Festbankett im Rathaus und einem Jubiläumsabend in der Halle Attlisberg ihr 60-jähriges Bestehen. Das Fotzo zeigt Zunftmitglieder im Häs. Bild: Stefan Pichler
Die Höchenschwander Narrenzunft "Tannenzäpfle" feiert am kommenden Samstag, 13. Januar, mit einem Festbankett im Rathaus und einem Jubiläumsabend in der Halle Attlisberg ihr 60-jähriges Bestehen. Das Fotzo zeigt Zunftmitglieder im Häs. Bild: Stefan Pichler
Höchenschwand
09.01.2018 15:14
Die Tannenzäpfle Höchenschwand feiern ihren 60. Geburtstag am 13. Januar mit einem Festbankett um 17.30 Uhr im Rathaus. Um 20 Uhr wird dieser besondere Geburtstag mit einem Jubiläumsabend mit den Zünften der Raumschaft in der Attlisberger Halle gefeiert.

Unter dem Motto „Kaum zu glauben aber wahr, die Zäpfle sind jetzt 60 Jahr“ startete die Narrenzunft „Tannenzäpfle Höchenschwand e.V.“ am Dreikönigstag mit einem „Zäpflewecken“ in die fünfte Jahreszeit. Am kommenden Samstag, 13. Januar, um 17.30 Uhr, hat die Narrenzunft zu einem Festbankett in das neue Rathaus geladen. Um 20 Uhr wird dieser besondere Geburtstag mit einem Jubiläumsabend mit den Zünften der Raumschaft in der Attlisberger Halle gefeiert.

Schon am 11.11.1958 wurde der Narrenverein von Höchenschwander Bürgern gegründet, der sich in seiner Aufmachung zunächst an dem rheinischen Karneval anlehnte. Schon in den ersten vier Jahren spürte man im Verein, dass mit dieser Mischung aus rheinischem Karneval und alemannischer Fasnet kein Boden zu gewinnen war. Dies war der Auslöser für die Suche nach einer neuen, heimatverbundenen Form.

Anni Zumkeller gab im Frühjahr 1963 dem Verein den passenden Namen „Tannenzäpfle“, um damit auf die tannenbedeckte Schwarzwaldheimat und die Verbundenheit mit dem Wald hinzuweisen. Das Häs der Zunftmitglieder mit einer schelmisch-grinsenden Holzmaske und einem Tannenzapfen als überdimensional große Nase, sowie einem Kopfputz mit schuppigen Flecken, lässt heute keinen Zweifel mehr über die Herkunft aus dem Schwarzwald aufkommen. In den folgenden Jahren verschwanden allmählich die artfremden, rheinischen Karnevalsmerkmale aus der Zunft und heute ist nur noch dieses einheitliche „Tannenzäpflehäs“ bei allen Mitgliedern zu sehen.

Im Jahre 1966 wurde die Trachtenkapelle Höchenschwand in „Zäpflemusik“ umgetauft und seit dieser Zeit stellen die Narrenzunft „Tannenzäpfle“ in der Verbindung mit der Zäpflemusik ein einheitliches Ganzes dar. Im Jahre 1972 wurde die Zunft in das Vereinsregister des Amtsgerichtes als „eingetragener Verein“ (e.V.) aufgenommen.

Im Jahre 1976 wurden die „Tannenzäpfle“ in Oberkirch in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) aufgenommen. Patenzünfte waren die Zünfte aus Neustadt und Lenzkirch. Die Leitung der Höchenschwander Narren liegt beim elfköpfigen Zunftrat.

Die Höhepunkte der diesjährigen Fasnachtssaison im Dorf am Himmel sind der Hemdglunkerumzug, die Schul- und Rathausschließung am „schmutzigen Dunschtig“ und der große Fastnachtsumzug unter Beteiligung der Bevölkerung am Fastnachtsamstag. Seit 1982 veranstaltet die Zunft unter Beteiligung der Höchenschwander Vereine im neu gebauten „Haus des Gastes“ einen jährlichen Zunftabend, der sehr beliebt ist.

Die Narrenzunft

Die Narrenzunft Tannenzäpfle Höchenschwand wurde 1958 gegründet und hat zurzeit 229 aktive und passive Mitglieder, darunter 34 Kinder. Zunftmeister ist Martin Hagenbucher. Auskünfte unter Telefonnummer 07672/49 72.

Informationen im Internet:www.nztz.de

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