Narrenzunft Tannenzäpfe Höchenschwand feiert 60. Geburtstag - Mit Bildergalerie!
Stefan Dorfmeister, Axel Pitschuch, Martin Hagenbucher und Marco Hipfel bei der Übergabe des Gastgeschenkes an die Narrenzunft Tannenzäpfle Höchenschwand (von links). <sup></sup>Bild: Stefan Pichler
Stefan Dorfmeister, Axel Pitschuch, Martin Hagenbucher und Marco Hipfel bei der Übergabe des Gastgeschenkes an die Narrenzunft Tannenzäpfle Höchenschwand (von links). Bild: Stefan Pichler
Höchenschwand
15.01.2018 15:21
Die Narrenzunft Tannenzäpfle feiert 60. Geburtstag mit einem Festbankett im Sitzungssaal des Rathauses. Der Zunftmeister Martin Hagenbucher stellt zu diesem Anlass eine besonders Chronik vor.

Höchenschwand (pic) Die Tannenzäpfle in Feierlaune. "Kaum zu glaube aber wahr, die Zäpfle sind jetzt 60  Jahr", stellte Zunftmeister Martin Hagenbucher in seiner Begrüßung der Gäste des Festbanketts zum 60. Geburtstag der Narrenzunft am vergangenen Samstag im Sitzungssaal des neuen Rathauses fest.

Zu den Gratulanten zählten neben Bürgermeister Stefan Dorfmeister, Vertreter des Gemeinderates und der örtlichen Vereine, auch der Gebietsverkaufsleiter Mario Mutter von der Rothaus Brauerei, sowie der Narrenvogt der Vogtei Hochschwarzwald, Axel Pitschuch, sein Vertreter Marco Hipfel und Abordnungen der Zünfte aus Bernau, Menzenschwand, Schluchsee, Lenzkirch, Neustadt, St. Blasien und Dachsberg, Häusern und Neuenburg. "Kaum zu glauben aber wahr, hätten sich wohl auch die Gründungsmitglieder am 11.11.1958 gedacht, wenn sie damals gewusst hätten, dass die Zunft heute in "Müllers Schuhlade" ihren 60. feiern wird", sagte Hagenbucher in Anspielung auf den Standort des neuen Rathauses. Im Weiteren ging Hagenbucher in seiner Laudatio auf die Entwicklung der Zunft in den vergangenen 60 Jahren ein.



» alle Bilder ansehen

So erinnerte er an die Höchenschwander Bürgerin Anni Zumkeller, der es zu verdanken sei, dass die Zunft auch heute noch den Namen "Tannenzäpfle" trage und an den Holzschnitzer Heiner Stoll aus Lenzkirch, der das am 11.11.1963 der Öffentlichkeit vorgestellte Häs und die Holzmaske mit ihrem schelmischen Gesichtsausdruck entworfen habe. "Das Brauchtum unserer Fastnacht pflegen wir nun schon seit 60 Jahren, ohne daran viel zu verändern, was mich natürlich stolz macht. Das Wichtigste sei dabei aber nicht der Zunftmeister oder der Narrenrat, sondern alle Hästräger und Mitglieder der Zunft. Sie alle sind die Tannenzäpfle Höchenschwand", betonte Hagenbucher.

Zum Geburtstag habe sich die Zunft eine Chronik geschenkt, die er heute der Öffentlichkeit vorstellen wolle, machte Hagenbucher neugierig. Es sei kein "Wälzer" mit 400 Seiten, sackschwer und unhandlich, sondern ein Stick im Scheckkartenformat, der es aber in sich habe. Der Höchenschwander Michael Locher, Redakteur beim Sender N 24, habe mit einem Team die gesamte Fastnachtsaison 2017 filmisch dokumentiert.

Dieses 30-minütige Dokument zeige gestochen scharf das Höchenschwander Fastnachtsbrauchtum. Hagenbucher bedankte sich bei Michael Locher mit dem Hausorden der Zunft und einer Urkunde. Als Höhepunkt des Festbanketts wurde anschließend der Film auf der modernen Multimediaeinheit des Rathauses gezeigt. Hagenbucher informierte, dass der Stick gegen einen geringen Unkostenbeitrag bei der Narrenzunft käuflich erworben werden könne. Nach den Grußworten durch Bürgermeister Stefan Dorfmeister, Mario Mutter, Axel Pitschuch und den Vertretern der Zünfte, lud Martin Hagenbucher zum Jubiläumsabend in die Attlisberger Halle ein.

Ihre Meinung ist uns wichtig