Markdorfer Narrengericht verurteilt BZM-Schulleiterinnen zu Weinbuße
Die BZM-Rektorinnen Diana Amann und Veronika Elflein (am Mikro, v.l.) können da nur lachen. Wegen unbefugten Hänseler-Häs-Tragens werden sie zu einer Strafe von 156 Liter Wein verdonnert, vom Narrengericht unter Vorsitz des Brauch-Beauftragten Erich Benzing und Beisteherin Birgit Beck (Zunftmeisterin). Amann und Elflein erklären sich bereit, diese Buße auf sich zu nehmen, beim Dreckkübelgschwätz. Freilich wollen sie tüchtig mittrinken. <em>Bild: Jörg Büsche</em>
Die BZM-Rektorinnen Diana Amann und Veronika Elflein (am Mikro, v.l.) können da nur lachen. Wegen unbefugten Hänseler-Häs-Tragens werden sie zu einer Strafe von 156 Liter Wein verdonnert, vom Narrengericht unter Vorsitz des Brauch-Beauftragten Erich Benzing und Beisteherin Birgit Beck (Zunftmeisterin). Amann und Elflein erklären sich bereit, diese Buße auf sich zu nehmen, beim Dreckkübelgschwätz. Freilich wollen sie tüchtig mittrinken. Bild: Jörg Büsche | Bild: BUESCHE,JOERG
Mächtiges Gedränge herrscht im BZM-Foyer, als die Schülerbefreiung endlich losgeht. <em>Bild: Jörg Büsche</em>
Mächtiges Gedränge herrscht im BZM-Foyer, als die Schülerbefreiung endlich losgeht. Bild: Jörg Büsche
Manfred Keller ist der Kärrele-Star in Hepbach. Er ist seit 24&nbsp;Jahren beim Kärrelerennen dabei. Zum 25-jährigen Bestehen im nächsten Jahr will er mit fünf bis sechs Kärrele an den Start gehen. Dieses Mal ist er mit einem Kuh-Gespann unterwegs und sucht eine "Frau mit Traktor", Bild vom Traktor erwünscht. <em>Bild: Andreas Lang</em>
Manfred Keller ist der Kärrele-Star in Hepbach. Er ist seit 24 Jahren beim Kärrelerennen dabei. Zum 25-jährigen Bestehen im nächsten Jahr will er mit fünf bis sechs Kärrele an den Start gehen. Dieses Mal ist er mit einem Kuh-Gespann unterwegs und sucht eine "Frau mit Traktor", Bild vom Traktor erwünscht. Bild: Andreas Lang | Bild: Andreas Lang
Nicolas zeigt sich als cooler Rennfahrer, der bestens ausgestattet ist und beim Hepbacher Kärrelerennen ohne Furcht und Tadel den "Fürstenberg-Ring" hinuntersaust. <em>Bild: Andreas Lang</em>
Nicolas zeigt sich als cooler Rennfahrer, der bestens ausgestattet ist und beim Hepbacher Kärrelerennen ohne Furcht und Tadel den "Fürstenberg-Ring" hinuntersaust. Bild: Andreas Lang
Kinderball in der Stadthalle: Die Tanzmäusle der Historischen Narrenzunft Markdorf treten gerade auf. Die Akteure bleiben toll im Takt und präsentieren eine perfekte Choreografie. Den Kindern gefällt': Sie verlangen eine Zugabe verbunden mit der Bitte die Tanzmäusle mögen doch bitte nächstes Jahr wiederkommen. <em>Bild: Sebastian Thomas</em>
Kinderball in der Stadthalle: Die Tanzmäusle der Historischen Narrenzunft Markdorf treten gerade auf. Die Akteure bleiben toll im Takt und präsentieren eine perfekte Choreografie. Den Kindern gefällt': Sie verlangen eine Zugabe verbunden mit der Bitte die Tanzmäusle mögen doch bitte nächstes Jahr wiederkommen. Bild: Sebastian Thomas
Narrenfreiheit dürfen die Leimbacher Grundschüler genießen. Die Hepbacher und Leimbacher Narren nehmen Rektorin Julie Adam sowie die Lehrerinnen und den Hausmeister gefangen und erteilten den Schülern schulfrei. <em>Bild: Andreas Lang</em>
Narrenfreiheit dürfen die Leimbacher Grundschüler genießen. Die Hepbacher und Leimbacher Narren nehmen Rektorin Julie Adam sowie die Lehrerinnen und den Hausmeister gefangen und erteilten den Schülern schulfrei. Bild: Andreas Lang
Für die Schüler der Jakob-Gretser-Schule ist der Unterricht dank der Narren um 10.45&nbsp;Uhr vorbei. Eine anschließende Polonaise verhilft ihnen zur Freiheit. <em>Bild: Sebastian Thomas</em>
Für die Schüler der Jakob-Gretser-Schule ist der Unterricht dank der Narren um 10.45 Uhr vorbei. Eine anschließende Polonaise verhilft ihnen zur Freiheit. Bild: Sebastian Thomas | Bild: Sebastian Thomas
Ein Hauch von Oktoberfest? Na dann prost! Samuel Walter, Johannes Mock, Jakob Bosch, Nina Krüger, Leon Butz und Manuel Viellieber stoßen an auf die gute Stimmung nach der Schülerbefreiung.<sup></sup><em>Bild: Jörg Büsche</em>
Ein Hauch von Oktoberfest? Na dann prost! Samuel Walter, Johannes Mock, Jakob Bosch, Nina Krüger, Leon Butz und Manuel Viellieber stoßen an auf die gute Stimmung nach der Schülerbefreiung.Bild: Jörg Büsche
"Wo bitte geht's denn hier zu den Winterspielen?", fragt der närrische BZM-Abfahrtsläufer Helmut Faden vom Gehrenberg-Hang. <em>Bild: Jörg Büsche</em>
"Wo bitte geht's denn hier zu den Winterspielen?", fragt der närrische BZM-Abfahrtsläufer Helmut Faden vom Gehrenberg-Hang. Bild: Jörg Büsche | Bild: BUESCHE,JOERG
Markdorf
08.02.2018 20:16
Traditionell sind am Schmotzigen Dunschtig in Markdorf und dessen Stadtteilen die Schüler befreit worden. Ein von der Historischen Narrenzunft Markdorf kurzerhand einberufenes Standgericht hat die beiden BZM-Schulleiterinnen wegen Häs-Missbrauchs verurteilt.

Alle gut gemeinte Anpassung war vergeblich. Die beiden BZM-Schulleiterinnen haben sich zwar mit viel Fleiß in den Weihnachtsferien Hänseler-Häser geschneidert, tragen durften Diana Amann und Veronika Elflein die aber trotzdem nicht. So lautete am Schmotzigen der strenge Bescheid von Erich Benzing, Brauch-Beauftragter der Historischen Narrenzunft Markdorf. Während der Schülerbefreiung hat er zusammen mit Zunftmeisterin Birgit Beck ein Standgericht einberufen, um diesen Häs-Missbrauch der Schulleiterinnen zu ahnden. Die Sympathie für deren Emanzipations-Anliegen wurde durch ein mildes Urteil klar. Dem Hänseler wollten die Frauen einen weiblichen "Greteler" beigesellen – dafür verpasste das Narrengericht den Delinquentinnen eine Strafe von 156 Liter Wein. Auch in der Jakob-Gretser-Schule sowie in der Grundschule Leimbach wurden die Schüler erfolgreich befreit.



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In der Jakob-Gretser-Schule drückten sich einige Schüler an den Fenstern der Turnhalle die Nasen platt, da sie das Eintreffen der Narren kaum erwarten konnten. Dementsprechend groß war der Jubel, als endlich Kaujohle, Hänseler und andere bekannte Figuren der Historischen Narrenzunft sich den Weg zur Sporthalle bahnten. Sogleich betrat Präsidiumsmitglied Cornelia Rick die Bühne und forderte den Schlüssel zur Schule von Direktor Andreas Geiger. Was folgte, war für die Grundschüler Routine: Sie mussten eine Polonaise tanzen und meisterten diese Herausforderung souverän. "Keine schwierige Aufgabe, sondern eine, die Spaß macht und darum geht es in der Fasnacht", sagte Cornelia Rick. Eine etwas schwierigere Aufgabe mussten die Lehrer lösen: Das Kollegium sollte Personen aus der Zunft erkennen, welches Amt sie bekleiden und den Namen nennen.



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"Im vergangenen Jahr habe ich die Lehrer immer aufgefordert den Schunkelwalzer zu singen", erklärte Rick. Das habe nicht immer so gut geklappt. "Für dieses Mal konnten die Lehrkräfte üben. Jedoch um sie ein wenig zu ärgern, habe ich ihnen dann eine andere Aufgabe gegeben", lacht Rick. Die Lehrer machten ihre Sache allem Anschein nach zu gut: Die Schüler vor der Bühne quittierten die Leistung mit einem lauthals gerufenen "Streber". Dann ist der magische Moment der Schulbefreiung auch schon Wirklichkeit geworden. Schule adieu!



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