Rückbesinnung auf die Dorffasnet: Ausnahmezustand herrscht am Fischbacher Samstag ohnehin
Vom Wagendach treibt diese Hexe wagemutig Schabernack, wärend der Hexenkessel hinten schon mächtig qualmt.
Vom Wagendach treibt diese Hexe wagemutig Schabernack, wärend der Hexenkessel hinten schon mächtig qualmt. | Bild: Andrea Fritz
Die Narren haben in Fischbach, sehr zur Freude der kleinen Umzugs-Besucher, massenweise Süßigkeiten verteilt.
Die Narren haben in Fischbach, sehr zur Freude der kleinen Umzugs-Besucher, massenweise Süßigkeiten verteilt. | Bild: Andrea Fritz
Viele Garagen wurden zu Tankstellen für durstige und hungrige Narren: Evi, Gabi und Sabine waren das Linsensuppenteam bei Burgbühler, der wieder den ganten Erlös aus dem Garagenverkauf an den Förderverein der Tannenhag-Schule spendet.
Viele Garagen wurden zu Tankstellen für durstige und hungrige Narren: Evi, Gabi und Sabine waren das Linsensuppenteam bei Burgbühler, der wieder den ganten Erlös aus dem Garagenverkauf an den Förderverein der Tannenhag-Schule spendet. | Bild: Andrea Fritz
Das Narrenbaumstellen vor der Festhalle steht am Fischbacher Samstag traditionell im Mittelpunkt.
Das Narrenbaumstellen vor der Festhalle steht am Fischbacher Samstag traditionell im Mittelpunkt. | Bild: Andrea Fritz
Rabea, Sophie und Maleen freuen sich auf die Späße der Maskenträger und natürlich auf möglichst viele Süßigkeiten.
Rabea, Sophie und Maleen freuen sich auf die Späße der Maskenträger und natürlich auf möglichst viele Süßigkeiten. | Bild: Andrea Fritz
Dorffasnet wie aus dem Bilderbuch, das konnten die Besucher des Fischbacher Samstags auch in diesem Jahr wieder erleben.
Dorffasnet wie aus dem Bilderbuch, das konnten die Besucher des Fischbacher Samstags auch in diesem Jahr wieder erleben. | Bild: Andrea Fritz
Ein paar Konfettiattacken gab es doch – Alina, Natalie und Selina hat es erwischt. Die meisten Besucher haben aber überhaupt nicht bemerkt, dass die Bächlesfischer für Samstag ein Konfettiverbot ausgesprochen hatten.
Ein paar Konfettiattacken gab es doch – Alina, Natalie und Selina hat es erwischt. Die meisten Besucher haben aber überhaupt nicht bemerkt, dass die Bächlesfischer für Samstag ein Konfettiverbot ausgesprochen hatten. | Bild: Andrea Fritz
20 Jahre Trommlerzug Graf Ferdinand von Ines, das haben die "Kühe" als "Einhörner" gefeiert.
20 Jahre Trommlerzug Graf Ferdinand von Ines, das haben die "Kühe" als "Einhörner" gefeiert. | Bild: Andrea Fritz
Marianne Denzler verschenkt am Umzugsweg Butterbrezeln und Berliner. "Einfach so aus Spaß", sagt sie.
Marianne Denzler verschenkt am Umzugsweg Butterbrezeln und Berliner. "Einfach so aus Spaß", sagt sie. | Bild: Andrea Fritz
Erkennungszeichen "schwarze Nase", so wie Familie Schmitt aus Manzell haben sich ungezählte Narren am Straßenrand über Hästräger und Musiker gefreut.
Erkennungszeichen "schwarze Nase", so wie Familie Schmitt aus Manzell haben sich ungezählte Narren am Straßenrand über Hästräger und Musiker gefreut. | Bild: Andrea Fritz
Friedrichshafen
04.02.2018 15:26
Konfetti? Braucht es am Fischbacher Samstag nicht. An diesem Tag herrscht dort auch ohne bunte Papierschnipsel Ausnahmezustand.

"Der Umwelt und den Reinigungskräften zuliebe haben wir ein Konfettiverbot ausgesprochen", sagt Bernd Wolferseder, Gruppenführer der Bächlesfischer. Zum Umzug am Fischbacher Samstag waren zudem nur noch 30 Masken- und Musikgruppen mit rund 1000 Teilnehmern eingeladen. Der Stimmung hat diese Rückbesinnung auf die Wurzeln keinen Abbruch getan. Beim Narrenbaumstellen mit anschließender Party in der Halle, bei der Feuerwehr, in Ottos Höfle und bei Burgbühlers herrschte wieder Ausnahmezustand.

Im vergangenen Jahr waren allein 2000 Hästräger nach Fischbach gekommen. Am Weg und in den Gärten hatte zum Teil zentimeterhoch und monatelang Konfetti gelegen, die Kinder konnten gar nicht alle Bonbons einsammeln und mancher Narr, der Bier bestellt hatte, war leer ausgegangen. In diesem Jahr wurde nicht weniger lustig gefeiert, auch in Gärten und Hofeinfahrten am Umzugsweg. Marianne Denzler verteilte spontan im Froschkostüm Brezeln und Berliner. "Einfach so, weil es Spaß macht", sagte sie und im "Bierstüberl Ines" ließ man die "Kühe" vom Trommlerzug zum 20. Geburtstag hoch leben. Mit dem Turn- und Sportverein (TSV), der Pilsbar Zeppelin und der Bikerbar gab es drei neue Anlaufstellen für durstige Narren. Michael Bercher und seine Feuerwehrmänner brachten den Baum sicher in die Senkrechte und weil die Stimmung wieder so toll war, haben die meisten Besucher den Konfettiregen auch nicht vermisst.

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