Riesen-Hummer geht Sicherheitsbeamten in Boston ins Netz
Ein Mitarbeiter der Flugsicherheit zeigt am 26.06.2017 auf dem Flughafen in Boston (USA) einen lebenden Riesenhummer. Mitarbeiter der Flugsicherheit hatten das mehr als neun Kilo schwere Tier im Gepäck eines Reisenden entdeckt.
Ein Mitarbeiter der Flugsicherheit zeigt am 26.06.2017 auf dem Flughafen in Boston (USA) einen lebenden Riesenhummer. Mitarbeiter der Flugsicherheit hatten das mehr als neun Kilo schwere Tier im Gepäck eines Reisenden entdeckt. | Bild: dpa
Boston
27.06.2017 12:28
Ein riesiger lebender Hummer ist Sicherheitsbeamten am Flughafen der US-Stadt Boston ins Netz gegangen. Der Sprecher der zuständigen Bundesbehörde, Michael McCarthy, veröffentlichte am Montag (Ortszeit) ein Foto vom besonderen Fund im Gepäck eines Reisenden.

„Unsere Beamten sind darin geschult, alle möglichen Gegenstände zu überprüfen – auch mehr als neun Kilo schwere Hummer“, schrieb McCarthy zum Bild. Verboten ist die Mitnahme der Meerestiere nicht – allerdings müssen besondere Regeln beachtet werden.

Überrascht habe daher auch nur die Größe des Tieres, nicht der Fund an sich: „Das dürfte der größte Hummer sein, den wir je kontrolliert haben“, sagte McCarthy der Zeitung „The Boston Globe“. Der Transport solcher Tiere sei in Neuengland ziemlich normal. Auf der Website der Flugsicherheitsbehörde findet sich ein entsprechender Hinweis: „Ein lebender Hummer darf mit in die Sicherheitskontrolle gebracht und muss in einem durchsichtigen, auslaufsicheren Kunststoffcontainer transportiert werden.“ Im konkreten Fall war das Tier in einer Kühlbox verstaut. Der am Sonntag in Boston entdeckte Hummer habe den Sicherheitscheck überstanden, sagte McCarthy dem Sender NPR. Das Tier durfte die Reise mit seinem Besitzer fortsetzen.

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