Welttoilettentag
Mann verfasst Kündigungsschreiben auf Klopapier als "Symbol, wie die Firma mich behandelte"
Bild: Martin Gerten (dpa)
Internet
01.03.2017 13:52
Manchmal fallen einem Kündigungen leicht. Vor allem, wenn man den Job nicht mochte. Das Foto einer besonderen Art der Arbeit jedoch Lebewohl zu sagen, wird derzeit heiß im Internet diskutiert.
Wie kündigt man stilgerecht? Vielleicht mit einem förmlichen Brief – meistens begann das Arbeitsverhältnis ja auch so, warum sollte es dann nicht auch wieder so enden? Wenn man dann jeden Tag mit Unmut dort hingegangen ist, kann man nochmal versuchen, alle bösen Worte die man dem Chef gerne an den Kopf geworfen hätte, höflich zu verpacken. Aber irgendwie ist das doch nicht das, was man wirklich sagen will, oder? Es geht doch auch anders.

Auf der Internetplattform „Reddit“ wird derzeit die Kündigung eines Mannes gefeiert, der mit einer äußerst kreativen Idee seinem ehemaligen Arbeitgeber zeigte, was er von dem Job und seinem Chef hielt. So verfasste er seine Kündigungszeilen auf Klopapier, als „Symbol, wie mich die Firma meiner Meinung nach behandelt hatte“. Zudem ließ er seinen Chef in seiner Kündigung auch wissen, dass er davon ausgehe sein baldiger Ex-Arbeitgeber sei auf dem besten Weg dahin zu gehen „wo dieses Papier normalerweise entsorgt wird.“ Darunter, neben seiner Unterschrift, setzte er das selbstgemalte Bild einer Toilette.
My husband's letter of resignation

Der Post auf der Bilderplattform „imgur.com
“ wurde bisher fast 900.000mal angeklickt. Wo genau der Verfasser jedoch arbeitete und was für eine Position er dort innehatte, erfährt man nicht.

Wie sich dieser Brief auf die weitere berufliche Karriere des Mannes auswirken wird, war ebenso Thema bei den Reddit-Foristen, denn: Trotz meist positiver Resonanz über den originelle Kündigung fanden sich auch kritische Stimmen, die sich um die Zukunft des Mannes sorgten. „Wenn man schon kündigt, dann sollte man das mit einem gewissen Anstatt machen, um in Zukunft eine gute Referenz zu haben“, schrieb ein Nutzer. Einer anderer meinte: „Die beste Rache ist durch deine jetzt fehlenden Erfahrungen und Fähigkeiten ein Loch in der Firma zu hinterlassen.“
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