"Die Aufmerksamkeit, die sie verdienen": Roboter verbrennt Tweets von Donald Trump
Das Archivbild zeigt den Twitter-Account des damals noch designierten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump.
Das Archivbild zeigt den Twitter-Account des damals noch designierten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump. | Bild: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Berlin
29.03.2017 20:00
Ein unbekannter Gegner von Donald Trump hat einen Roboter entwickelt, der Tweets des US-Präsidenten ausdruckt und verbrennt.
Unter dem Twitter-Account @burnedyourtweet sind Videos zu sehen, auf denen das Gerät die Kurznachrichten automatisch ausdruckt, abschneidet, per Greifarm über einem Feuerzeug vernichtet und die Reste direkt in einen Aschenbecher befördert. Im Nutzerprofil heißt es: „Trumps Tweets die Aufmerksamkeit geben, die sie verdienen.“ Das erste Video wurde am 28. März getwittert, der Account zählte am Mittwochabend mehr als 12 000 Follower.

 


Donald Trump twittert mit dem iPhone


Nicht nur die Inhalte von Donald Trumps Tweets sorgen für Diskussionen und Häme – interessant ist noch eine ganz andere Tatsache: Ein Jahr nachdem er zum Boykott von Apple-Geräten aufgerufen hat, setzt der US-Präsident nun selbst seine Tweets auch mit einem iPhone ab. Trumps Social-Media-Manager Dan Scavino Jr. bestätigte am Mittwoch – natürlich per Twitter-Nachricht – , dass der Präsident seit rund zwei Wochen mit seinem neuen Apple-Smartphone bei dem Kurznachrichtendienst unterwegs sei.
Trump nutzte zuvor ein älteres Samsung-Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android für seine Tweets.

Vor einem Jahr hatte er inmitten der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen dem iPhone-Konzern und US-Ermittlern ein Boykott von Apple-Geräten ins Gespräch gebracht. Apple weigerte sich damals, eine Software zum Knacken der Verschlüsselung beim iPhone eines getöteten Attentäters zu schreiben. Das Unternehmen argumentierte, man würde potenziell die Geräte für alle Nutzer unsicherer machen, wenn ein solches Werkzeug erst einmal entwickelt worden sei. Das FBI kam in das iPhone 5S am Ende mit Hilfe eines externen Dienstleisters herein, auf welchem Wege, ist bisher nicht bekannt.
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