SV Allensbach beendet Auswärtsfluch
Handball
09.04.2017 19:52
Die Drittliga-Handballerinnen gewinnen mit einer guten Mannschaftsleistung deutlich mit 24:17 beim ESV Regensburg.

Handball, 3. Liga Frauen

ESV Regensburg

SV Allensbach

17:24 (11:11)

Die lange Spielpause des SV Allensbach scheint sich gelohnt zu haben. Nach vier Auswärtsniederlagen in Folge konnte die Truppe vom Bodensee nach einem überzeugenden 24:17-Sieg wieder Punkte zum Riesenberg mitnehmen. Der Wunsch von Sportvorstand Peter Liebl und Trainer Claus Ammann nach einem gelungenen Saisonausklang könnte somit in Erfüllung gehen.

Mit kleinem Kader musste Claus Ammann am Samstag die Reise nach Regensburg antreten, schließlich hatte er neben den beiden Torhüterinnen Steffi Neumann und Stephanie Lukau nur acht Feldspielerinnen für die Partie gegen den Tabellenneunten zur Verfügung, darunter Denise Lizureck, die aufgrund einer Bindehautentzündung keine Kontaktlinsen tragen konnte und damit auf eine Sehhilfe verzichten musste. „Wir hatten dadurch siebeneinhalb Feldspielerinnen“, scherzte Ammann über diesen Umstand, „doch Denise hat ihre Aufgabe sehr gut gelöst.“

Zu Beginn der Partie erwies sich Regensburg als unangenehmer Gegner, vor allem durch die agile Franziska Peter (8 Treffer). So ging es in einer in der ersten Halbzeit ausgeglichenen Partie beim Stand von 11:11 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel nahmen dann die Allensbacherinnen das Spiel in die Hand. Nach 36 Minuten führte der SVA, bei dem Julia Willauer mit sieben Toren am treffsichersten war, mit 15:11. Acht Minuten vor Schluss kam Regensburg noch einmal auf drei Treffer heran (16:19), doch SVA-Torfrau Stephanie Lukau, welche die Partie durchspielte, hielt mit guten Paraden die Führung ihrer Mannschaft fest.

„Ich bin sehr zufrieden mit Stephanie, sie hat gut gehalten. Das hat uns Ruhe gegeben“, lobte Ammann seine Torhüterin und weitete sein Lob aus: „Es war heute aber auch eine gute Mannschaftsleistung. Jede hat um jeden Meter gekämpft. Wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, rücken wir noch näher zusammen.“ Und so ließ sich die Truppe vom Bodensee in der Schlussphase nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und spielte souverän weiter bis zum 24:17-Endstand.

Dem Selbstvertrauen der Allensbacherinnen wird der Sieg auf fremden Parkett sicherlich gutgetan haben. Direkt nach der Partie ging der Blick dann auch schon Richtung Samstag. Beim Superball will der SV Allensbach im Spiel gegen den HCD Gröbenzell (17 Uhr) vor einer wohl prächtigen Kulisse in der Konstanzer Schänzlehalle seine Heimsiegesserie ausbauen.

SV Allensbach: Neumann, Lukau (Tor); Lizureck (1), Willauer (7), Müller (1), Bickel (3), Greinert (2/1), Hotz (2/2), Baur (2), Hübner (6).

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