Ravensburg Towerstars rackern im schönen Südtirol
Harte Trainingseinheiten absolvieren derzeit die Ravensburg Towerstars. Bild: Frank Enderle
Harte Trainingseinheiten absolvieren derzeit die Ravensburg Towerstars. Bild: Frank Enderle
Regionalsport See Ost
11.08.2017 03:00
Nach einer unfreiwillig langen Sommerpause ist die Vorbereitung auf die neue Spielzeit für die Ravensburg Towerstars in vollem Gange. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger absolviert seit Dienstag ein Trainingslager in Latsch (Südtirol) und nutzt dort die kompakte Logistik in landschaftlich attraktiver Umgebung.

Eishockey-DEL-2: (end) Nach einer unfreiwillig langen Sommerpause ist die Vorbereitung auf die neue Spielzeit für die Ravensburg Towerstars in vollem Gange. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger absolviert seit Dienstag ein Trainingslager in Latsch (Südtirol) und nutzt dort die kompakte Logistik in landschaftlich attraktiver Umgebung.

Zweimal täglich wird auf Eis trainiert, dazwischen schiebt Athletik-Coach Tobias Jung speziell auf die wichtigste Themen der Vorbereitung abgestimmte Trockentrainingseinheiten für Kraft und Koordination des Bewegungsapparates ein. Das Pensum ist hart, aber es ist freilich kein Geheimnis, dass die Grundsteine für eine möglichst lange Saison meist in einer effektiven Vorbereitung gelegt werden. Cheftrainer Jiri Ehrenberger lässt auch wenig Zweifel daran, dass er der gleichen Ansicht ist.

Bei den Übungen für den Spielaufbau und taktischen Gegebenheiten für Angriff und Defensive legt er vor allem Wert auf Tempo und Präzision. Läuft hier etwas nicht rund, unterbricht ein entschlossener Pfiff das Training sofort. Für mehr Effektivität in den Trainingsinhalten und den Zeitabläufen hat der Trainer sein Team in zwei Gruppen geteilt, lediglich am Abend wird gemeinsam trainiert. „Das Pensum ist natürlich hart und anstrengend“, weiß Stürmer und Neuzugang Robin Just, der vom Vizemeister Bietigheim nach Ravensburg wechselte. Sofort schiebt er aber seine Erfahrungen hinterher: „So ein Trainingslager schweißt einfach zusammen, und für Jemanden, den man gut kennt, gibt man später auf dem Eis auch einhundert Prozent.“

Kollege Arturs Kruminsch zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf des Trainingscamps ebenfalls zufrieden. Auch er hält so einen Start in die Vorbereitung für einen nachhaltigen Faktor. „Natürlich ist so ein Zusammenwachsen ein Prozess, der nicht von heute auf morgen passiert. Aber jeder von uns weiß, worum es geht und hängt sich rein“, betont der 28-jährige Stürmer, zuletzt in Diensten der Dresdner Eislöwen.

Bis einschließlich Sonntagvormittag arbeiten die Towerstars noch in Latsch an den Grundlagen, am Abend um 20 Uhr steht dann das erste von zehn Testspielen auf dem Programm. Quasi auf der Rückfahrt treffen sie auf die Bulldogs des EC Dornbirn. Die Vorarlberger spielen in der EBEL und haben ungefähr zeitgleich wie die Towerstars mit der Vorbereitung begonnen. Aufgrund der mehr als doppelt so hohen Anzahl von Importspielern im Team der Bulldogs dürfte die theoretische Favoritenrolle den Gastgebern zukommen.

Das dürfte die Ravensburger Fans eher weniger stören. Erstmals in der neuen Saison können sie ihr Team in Aktion sehen. In welchen Reihen-Konstellationen, ist noch völlig offen. Towerstars-Trainer Jiri Ehrenberger hat im Trainingslager sowohl Sturm als auch Defensive bunt gemischt. „Das werden wir auch in den ersten Testspielen so handhaben, ich möchte da ein bisschen flexibel experimentieren“, erklärte Ehrenberger. Auch die beiden Ravensburger Torhüter Jonas Langmann und Jimmy Hertel werden nach der harten Trainingslagerwoche sicherlich beide abwechselnd zum Einsatz kommen.

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