Alle Titelverteidiger treten bei der Pokalregatta an
Auch dieses Jahr segeln die 30er Schärenkreuzer bei der Pokalregatta des Württembergischen Yacht-Clubs und den Pokal, den S.K.H. Carl Herzog von Württemberg 1987 gestiftet hat. <em>Bild: Uli Lancé/WYC</em>
Auch dieses Jahr segeln die 30er Schärenkreuzer bei der Pokalregatta des Württembergischen Yacht-Clubs und den Pokal, den S.K.H. Carl Herzog von Württemberg 1987 gestiftet hat. Bild: Uli Lancé/WYC
Regionalsport See Ost
19.05.2017 03:00
Pokalregatta des WYC in Friedrichshafen am Wochenende. Wettfahrten für 30er Schärenkreuzer und 806er.

Segeln: Die „Pokalregatta“ wird der Württembergische Yacht-Club am Wochenende im Rahmen der 34. Friedrichshafener Segelwochen durchführen. Zwei Klassen – 30 qm-Schärenkreuzer und die Int. 806er – werden am Start sein. Insgesamt erwartet der WYC 19 Yachten mit knapp 70 Teilnehmern. Wettfahrtleiter Markus Finckh plant bei passenden Windbedingungen den ersten Start am Samstag um 11 Uhr. Vorgesehen sind vier Wettfahrten je Klasse.

Bei den 30 qm-Schärenkreuzern stehen zehn Teams (die 30er werden zu viert gesegelt) auf der Meldeliste, darunter die Vorjahressieger Michael Hund, Valentin Zeller, Silvia Schenk und Barbara Schorr vom YC Immenstaad. Sie hatten 2016 mit einem Punkt Vorsprung gewonnen. Auch den Teams um Christoph Dargel oder Rolf Winterhalter dürfen Chancen eingeräumt werden. Für den WYC gehen Dieter Leimenstoll und Ossi Münzer mit ihren Teams an den Start.

Den Pokal für die Schärenkreuzer hat Seine Königliche Hoheit Carl Herzog von Württemberg, der Ehrenkommodore des WYC, schon 1987 gestiftet. Ihn wird sein Enkel, S.K.H. Herzog Wilhelm, bei der Regatta vertreten und als Zuschauer auf dem Wasser beobachten. „Damit ist die Tradition des Herzog-Carl-Pokals bereits in der dritten Generation gesichert“, freut sich WYC-Präsident Oswald Freivogel. Denn der imposante Herzog-Carl-Pokal ist der Wanderpreis beim WYC, um den schon am längsten gesegelt wird – immer mit den „Dreißigern“.

Die 30 qm-Schärenkreuzer (mit einer „30“ im Segel) sind 1908 konstruiert worden. Ältestes Boot der Flotte ist wieder die 1924 gebaute „Marama“ von Klassen-Präsident Reinhard Frey(YC Langenargen) mit der Segelnummer GER 1.

Neun Mannschaften sind bei den 806ern gemeldet, die zu dritt gesegelt werden. Auf der Favoritenliste zuoberst stehen die Sieger der beiden vergangenen Jahre, Willi Egger (WYC) und Günter Samland (YC Langenargen). Aber auch Sylvia Barholz (YCL) ist immer für vordere Plätze gut. Die 806er sind an zwei großen Punkten im Segel, der obere rot, der untere blau, zu erkennen.

Den Booten vom Typ Dynamic-35 musste WYC-Regattaobmann Günther Widmer dieses Jahr mangels ausreichender Meldungen absagen.

Die Boote werden am Wochenende im Yachthafen des WYC liegen. Der Wasserstand ist bei einem Pegelstand von über 3,60 Metern ausreichend für die Kielyachten. Nach dem Regen, der für den Freitag vorhergesagt ist, soll es am Wochenende wieder sonnig werden, bei Temperaturen bis 20 Grad. Wichtiger ist der Wind für die Segler, der zumindest am Samstagnachmittag mit zwei Beaufort angekündigt ist.

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