Gute Jobs in Aussicht
Beste Stimmung: Studiengangsleiter Gerd Haimerl erlaubte sich für das Foto einen kleinen Scherz.
Beste Stimmung: Studiengangsleiter Gerd Haimerl erlaubte sich für das Foto einen kleinen Scherz. | Bild: Alexander Hämmerling
Villingen-Schwenningen
30.11.2015 01:52
Berufsschancen der Absolventen der Hochschule Furtwangen stehen bestens. Eine Pensionierungswelle kommt ihnen entgegen. Hier gibt's alle Bilder!

Großer Bahnhof mit Familie und Freunden für die Absolventen der Hochschule Furtwangen, Campus Schwenningen, in der Neuen Tonhalle Villingen. 250 Personen in feierlicher Stimmung begleiteten die 248 Abgängler bei ihren letzten Schritten aus dem Studienleben, von denen immerhin 60 bei der Feier anwesend waren.



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Bei seinem Grußwort musste Rektor Rolf Schofer seine ehemaligen Schützlinge erneut vergewissern: „Auch die Abschlussjahrgänge vom Wintersemester 2014/15 und Sommersemester 2015 von der Fakultät Mechanical and Medical Engineering starten mit exzellenten Aussichten ins Berufsleben.“ Diese wären die Bachelor-Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik, Medical Engineering und Elektronik und Technische Informatik. Parallel wurden die Masterstudiengänge Biomedical Engineering und Smart Systems verabschiedet.

Die Pensionierungswelle ab den 2020er-Jahren werde insbesondere in einem Technologieareal wie der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zahlreiche lukrative Stellen für junge Ingenieure frei werden lassen. Mit einer Berufserfahrung von etwa zehn Jahren werden die jetzigen Absolventen so zügig in Spitzenpositionen kommen.

So bat auch Oberbürgermeister Rupert Kubon den begehrten Nachwuchs bei seinem Grußwort nicht notwendigerweise sein Glück in der Ferne zu suchen, sondern die breitgefächerten Möglichkeiten zu einem erfolgreichen Ingenieursleben vor Ort zu nutzen. Nach Festvorträgen von Christoph Benk vom Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen und Sören Rosenbaum von Kendrion bekamen die Absolventen schließlich die begehrten Urkunden überreicht. 



Beherrschendes Thema auf der Absolventenfeier war die Marktrevolution hin zur Industrie 4.0, die Halbwertszeit für angelerntes Wissen werde immer kürzer. Produktherstellung, Gestaltung und Kommunikation verändern die Vernetzung im Berufsleben eines Ingenieurs. Informatisches Wissen abseits einer reinen Informationstechnik werde wichtiger. Die angehenden Ingenieure erwarte lebenslanges Lernen.
 

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