Unterkirnach: "Kirnachklänge"-Waldfest lockt auf Kammererhöhe
Profi in Sachen Wurst: Wilhelm Kieninger hilft schon seit vielen Jahren immer Grill aus. Bild: Werner Müller
Profi in Sachen Wurst: Wilhelm Kieninger hilft schon seit vielen Jahren immer Grill aus. Bild: Werner Müller
Schnelligkeit ist gefragt: Der Einsatzort für Erika Henninger ist die Pommesfriteuse. Bild: Werner Müller
Schnelligkeit ist gefragt: Der Einsatzort für Erika Henninger ist die Pommesfriteuse. Bild: Werner Müller
Über das Waldfest werden einige Säcke Zwiebeln geschnitten. Im Bild übernimmt Sigrid Cordes ohne tränende Augen diese Aufgabe. Bild: Werner Müller
Über das Waldfest werden einige Säcke Zwiebeln geschnitten. Im Bild übernimmt Sigrid Cordes ohne tränende Augen diese Aufgabe. Bild: Werner Müller
St. Georgen
13.08.2017 15:57
Das haben die Besucher beim Waldfest des Gesangvereins "Kirnachklänge" erlebt.

Publikumsansturm beim Waldfest des Gesangvereins "Kirnachklänge": Bereits am Samstagabend zog die Veranstaltung viele Gäste an. Auch, wenn es in den frühen Naschmittagsstunden vor dem offiziellen Bieranstich eher verhalten zuging, sind die Gäste am Abend regelrecht ins Zelt geströmt.

Wer kam, wurde auch vor dem Bieranstich bewirtet. "Wir lassen niemanden dursten oder hungern, alle werden bedient", sagte Bernd Henninger, Vorsitzender der "Kirnachklänge", lachend.

Das Waldfest lebt zu einem großen Teil von den Stammgästen, die auch von weiter herkommen. So haben sich Sangesfreunde aus Sunthausen angemeldet. Hierbei handelt es sich um einen der zahlreichen Gegenbesuche auf Festen der Verbandschöre. Es ist durchaus üblich, sich gegenseitig zu unterstützen, sind sich neben dem Vorsitzenden auch etliche Mitglieder einig. Die "Kirnachklänge" sind da natürlich ebenfalls unterwegs, wenn Gegenbesuche angezeigt sind.

Im Festzelt hatten derweil die Servicekräfte einiges zu tun. Nicht wenige Gäste kommen allein schon wegen des Schaschliks, das der Gesangverein seit vielen Jahren im Angebot hat. Mittlerweile werden die begehrten Spieße schockgefroren angeliefert, um die Hygienevorschriften zu erfüllen. "Diesen Aufwand betreiben wir allein schon deswegen, um auf der sicheren Seite zu sein", sagt Bernd Henninger. Vor Jahrzehnten wurden die Spieße noch vor Ort im Zelt von fleißigen Frauenhänden gesteckt.

Die Schießbude vor dem Zelt ist ein weiterer Publikumsmagnet auf dem Fest und lockt am Samstag besonders viele Schützen an. Denn wer gut trifft, kann frische rote Rosen, je nach Anzahl der Treffer, in Empfang nehmen. Wie viele Treffer notwendig sind, um seiner Auserwählten eine oder mehrere Rosen zu übergeben, wird wohl ein individuelles Geheimnis bleiben.

Das Waldfest bedeutet für die Mitglieder und die zahlreichen Helfer drei Tage anstrengende Arbeit. Jede Hand wird benötigt. Vor allem im Küchenbereich und an der Kaffee- und Kuchenbar. Im Grillbereich bereitet Ernst Herrmann die vor dem Servieren mit einer Portion gedünsteter Zwiebeln belegten Steaks vor. Das Waldfest bedeutet aber auch jede Menge Spaß und ein fester Termin im Kalender für die Veranstalter und Besucher, wird von allen als jährlicher Treffpunkt geschätzt.

Mit dem "Schwarzwald Fegern" steigt am Samstagabend die Stimmung im Zelt. Tanzlustige Paare bevölkern dabei die Bühne, reißen alle mit. Auch das Team an den Theken ist gefordert.

Und wie geht es weiter? Am heutigen Montag, 14. August, sind Kinder und Senioren die Gäste beim Waldfest des Gesangvereins "Kirnachklänge". Und mit dem traditionellen Handwerkervesper geht das Fest schließlich zu Ende.

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