Buntes Fest am Ufer des Kirnbergsees: Alle Bilder vom Seenachtsfest
Mehr als 200 Zuschauer versammeln sich am Seeufer, um das mehr als zweistündige Programm von Fidelius Waldvogel auf der Wanderbühne zu genießen. <em>Bilder: Lutz Rademacher </em>
Mehr als 200 Zuschauer versammeln sich am Seeufer, um das mehr als zweistündige Programm von Fidelius Waldvogel auf der Wanderbühne zu genießen. Bilder: Lutz Rademacher
Gelungene Premiere: Saban Karaosmaoglu und Christoph Hofmaier als Zitroneschüttler.
Gelungene Premiere: Saban Karaosmaoglu und Christoph Hofmaier als Zitroneschüttler.
Immer besser etabliert sich der Wasserflohmarkt, der am Samstagmorgen das Programm des Seenachtfests bereichert.
Immer besser etabliert sich der Wasserflohmarkt, der am Samstagmorgen das Programm des Seenachtfests bereichert.
Der Höhepunkt am Samstagabend: Die „Wilden Engel“ sorgen für gute Stimmung bei den zahlreichen Besuchern.
Der Höhepunkt am Samstagabend: Die „Wilden Engel“ sorgen für gute Stimmung bei den zahlreichen Besuchern.
Da blieb kein Auge trocken : Martin Wangler macht als Fidelius Waldvogel in Unterbränd Halt.
Da blieb kein Auge trocken : Martin Wangler macht als Fidelius Waldvogel in Unterbränd Halt.
Bräunlingen
13.08.2017 15:47
Drei Tage lang wird in Unterbränd gefeiert: Kabarettist Wangler begeistert das Publikum. Hier gibt es alle Bilder!

Ein reichhaltiges Programm wurde am Wochenende beim erstmals dreitägigen Seenachtsfest am Kirnbergsee geboten. Auch die Wetterkapriolen taten der Stimmung keinen Abbruch.

  • Zitroneschüttler: Pünktlich zu Festbeginn gab es noch einen starken Regenschauer, doch trotz zwölf Grad Außentemperatur strömten die Besucher von allen Seiten auf den Parkplatz des Strandcafés, sodass bald nur noch wenige Plätze leer waren. Und die Gäste erlebten mit der Premiere der "Zitroneschüttler" Stimmung pur. Eine Mischung aus Volksmusik, Schlagern, Evergreens und natürlich Stimmungs- und Gaudi-Liedern oder Improvisation – so wurde beispielsweise spontan der "Hosenladen-Boogie" kreiert – regte zum Mitsingen und Mitklatschen an. Und herzlich lachen konnte die Besucher, denn Saban Karaosmaoglu und Christoph Hofmaier, immer für gute Witze und coole Sprüche bekannt, versuchten sich, in Zwiegesprächen gegenseitig zu toppen.

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  • Feuerwerk: Immer wieder ein Erlebnis ist das Feuerwerk von Erich Kreuz. Und jedes Jahr legte er einen drauf, zauberte neue Kreationen in den Nachhimmel über dem See, während den Zuschauern des achtminütigen Spektakels, die in Scharen am Ufer standen, begeistert in den Nachthimmel blickten.
  • Wasserflohmarkt: Trotz der nach wie vor bedeckten und kühlen Witterung erreichte der Flohmarkt mit vielen Ständen wieder die Größe des Vorjahrs. Die Verkäufer zeigten sich überwiegend zufrieden. Vor allem Kindersachen wechselten den Besitzer.
    Außerdem wurde die schöne Lage mit Blick auf den See gelobt und dass keine Standgebühr zu entrichten war.
  • Blue Monk Jazzband: Was als "Blasmusik Blue Monkey" angekündigt war entpuppte sich als erstklassiger Jazz. Das Quintett mit Reinhard Mäder, Sigi Engesser , Torsten Maier, Max Marlier und Daniel Heer begeisterte am Samstagnachmittag auf dem Platz mit Improvisationen über bekannte Themen. "Entspannend" kommentierte Tourismusleiterin Anna Welke.

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  • Fidelius Waldvogel: Direkt vor der Kulisse des Sees machte Kabarettist Martin Wangler mit seinem zur Wanderbühne umfunktionierten Bauwagen Halt. Weit über 200 Zuschauer, die sich auf Bierbänken, auf der Terrasse des Standcafe und im Gras im Abhang platziert hatten, kamen voll auf ihre Kosten. "Habt ihr am Samstag nichts Anderes zu tun, als an den Kirnbergsee zu hocken?", provozierte er und begeisterte dann über zwei Stunden als "Fidelius Waldvogel" aus Breitnau im Hochschwarzwälder Dialekt mit deftigen Sprüchen, Ironischem, zog Grimassen, hielt Zwiesprache mit dem Publikum und spielte Lieder auf diversen zum Teil selbst gemachten Instrumenten. Nur zweimal wurde er ernst: in einem gesellschaftlichen Monolog über Milchpreise und Geldgier und im zweiten Teil zum Thema Flüchtlinge.

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  • Wilde Engel: Bereits zum dritten Mal trat die hochkarätige Partyband auf dem Seenachtsfest auf und traf wieder sofort den Nerv des Publikums. Mit ihrem unerschöpflichen und vielseitigen Repertoire an Coverversionen bekannter Hits verwandelte das Sextett den Platz in eine Partymeile in Hochstimmung. Der Besucherandrang wollte nicht abebben und toppte sogar noch die Vorjahre.
  • Frühschoppen: Ein Kontrastprogramm gab es zum Abschluss am Sonntag. "Volksmusik 4" spielten mit Gesang, zwei Akkordeons, Gitarre und Bass traditionelle Stücke.
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