Wiederbelebtes Kind nach Badeunfall in Klinik
Vorarlberg
23.07.2017 12:25
Zwei Badeunfälle haben sich am Samstag im Bereich der Mündung der Bregenzer Ache ereignet. Betroffen waren ein vierjähriges sowie ein dreijähriges Kind. Das dreijährige Kind musste wiederbelebt werden, wurde in die Klinik nach Innsbruck geflogen und ist in kritischem Zustand, wie aus einer Mitteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg hervorgeht.

Zwei Familien mit je zwei Kindern hielten sich am Samstagnachmittag auf einer Sandinsel im Bereich der Mündung der Bregenzer Ache auf. Kurz vor 16 Uhr bemerkte ein Elternteil das Fehlen zweier Kinder und suchte diese. Eines der Kinder – vier Jahre – trieb auf dem Rücken im Wasser und wurde geborgen. Ein zufällig anwesender Notarzt begann sofort mit der Erstversorgung des Kindes, welches sofort Lebenszeichen von sich gab. Das Kind wurde zur Beobachtung ins Landeskrankenhaus Bregenz eingeliefert.

Das zweite Kind – drei Jahre – konnte erst nach längerer Suche an einer tieferen Stelle im Wasser gefunden werden. Auch dieses Kind wurde unverzüglich reanimiert und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Der Zustand des Kindes ist kritisch.

An der Suche nach dem vermissten Kind beteiligten sich 34 Helfer der Wasserrettung mit zwei Booten, 20 Helfer der Feuerwehr mit zwei Booten, sechs Streifen mit zwölf Beamten der Bundespolizei mit zwei Booten sowie der Polizeihubschrauber „Libelle“.

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