Zollkontrollen: Fast neun Kilogramm Marihuana beschlagnahmt
Lindau
13.04.2017 10:50
Der Zoll hat bei Kontrollen nahe Lindau den Schmuggel in Fernbussen von knapp neun Kilogramm Marihuana vereitelt. Dies geht aus einer Mitteilung aus dem Hauptzollamt Ulm hervor.

Anlässlich von Zollkontrollen bei Lindau haben Zollhunde kiloweise Marihuana aufgespürt. Am Morgen des 29. März suchten Zöllner in einem Fernreisebus, Route Rom – Frankfurt am Main, mit Drogenspürhund „Vicky“ nach Schmuggelware. Der Hund reagierte bei einem Hartschalenkoffer, in dem die Beamten dann vier Kilogramm Marihuana fanden, das in schwarze Folie gewickelt war.

Während der Kontrolle konnte das Gepäckstück niemandem zugeordnet werden, sodass zunächst ein Strafverfahren gegen unbekannt eingeleitet wurde.

Zwei Tage später fanden Zollbeamte unter Einsatz eines Rauschgiftspürhundes erneut knapp fünf Kilogramm Marihuana in einem Fernbus aus Italien. Ebenfalls in einem Koffer – wieder ohne erkennbaren Besitzer. Die noch an Ort und Stelle durchgeführte Befragung der Reisenden und des Busfahrers sowie die Auswertung der Spurenlage ergab den Verdacht, dass ein 29-Jähriger tatverdächtig sein könnte. Er wurde vorläufig festgenommen.

Das Rauschgift wurde sichergestellt. In beiden Fällen ermittelt das Zollfahndungsamt München.

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