Ein rollstuhlgerechter Bus ermöglicht mehr Mobilität
Auch die Bewohner der Wohngruppe des Benedikt-Reiser-Hauses in Mengen freuten sich sehr über den neuen Bus von Aktion Mensch und bestaunten ihn.<sup></sup> Bild: Vera Ruppert
Auch die Bewohner der Wohngruppe des Benedikt-Reiser-Hauses in Mengen freuten sich sehr über den neuen Bus von Aktion Mensch und bestaunten ihn. Bild: Vera Ruppert | Bild: Vera Ruppert
Mengen
10.08.2017 16:38
Benedikt-Reiser-Haus in der Fuhrmannstadt Mengen darf sich, dank der Aktion Mensch, über einen neuen Bus freuen.

Die Förderung der Aktion Mensch in Höhe von gut 40 000 Euro hat es dem Wohnhaus in der Benedikt-Reiser-Straße in der Fuhrmannstadt ermöglicht, einen Ford Transit eigens für Menschen mit Behinderung umzubauen. Wie die Liebenau-Stiftung mitteilt, ist dieser so umgerüstet worden, dass er auch mobilitätseingeschränkten Menschen entsprechenden Komfort bietet. Der Neun-Personen-Bus verfügt nicht nur über flexibel platzierbare, sondern auch über eine automatisch ausfahrende Einstiegstrittstufe an der rechten Seitentüre.

Eine Besonderheit des Beförderungswagens ist das hydraulisch absenkbare Heck. Hierdurch können über eine integrierte Rampe diverse Rollstühle in flachem Winkel in das Fahrzeug geschoben werden. Im Bus können je nach Sitzverteilung bis zu zwei Rollstühle Platz finden. „Das ist ein geniales Fahrzeug für unsere Menschen mit Behinderung und dazu auch noch sehr komfortabel“, sagte Gudrun Steinmann, Einrichtungsleiterin des Benedikt-Reiser-Hauses.

Bereits seit zehn Jahren bietet das gemeinnützige Unternehmen, die Liebenau Teilhabe, in der Fuhrmannstadt ein Wohnangebot für Menschen mit Behinderung an. Das Benedikt-Reiser-Haus gibt 13 Menschen ein Zuhause. Seit kurzem wird auch eine Tagesstruktur für Senioren mit Einschränkungen, die ebenso von extern genutzt werden kann, offeriert.

Erfüllung von Grundbedürfnissen

Der Bus soll nun für den Transport, für Freizeitgestaltungen, Arztfahrten und Ausflüge fleißig genutzt werden. Er steht sowohl den Hausbewohnern als auch den Senioren in der integrierten Seniorenbetreuung zur Verfügung. So sorgt der eigene Bus für mehr Mobilität und kommt damit dem persönlichen Grundbedürfnis nach einem unabhängigeren und selbstständigeren Leben entgegen.

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