Nach wilden Gerüchten im Netz: Todesfall in Konstanz war kein Gewaltverbrechen
Symbolbild
Symbolbild | Bild: Patrick Pleul (dpa)
Konstanz
13.08.2017 10:15
In Konstanz wurde am Sonntagmorgen eine tote Person aufgefunden. Polizei und THW haben daraufhin im Wohngebiet Paradies einen Sichtschutz errichtet. Gerüchte in den sozialen Netzwerken über einen angeblichen Mord entbehrten jeglicher Grundlage.
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Wie die Polizei auf Rückfrage mitteilte, wurde in der Nacht zum Sonntag ein lebloser Körper gefunden. Weil sich dieser im Außenbereich eines Wohngebiets im Stadtteil Paradies befand, wurde ein Sichtschutz aufgestellt. Wie sich im Laufe des Sonntags herausstellte, handelte es sich um einen Suizid.

Da dieser mitten in einem Wohngebiet geschah und sich im Netz wildeste Gerüchte über ein angebliches Gewaltverbrechen verbreiteten, hat sich der SÜDKURIER entgegen seiner sonstigen Berichterstattung entschieden, kurz über die Hintergründe zu informieren.

Ein Sprecher der Polizei entkräftete Gerüchte in den sozialen Medien, man suche nach einem Mörder: "Ich bin fassungslos, dass so etwas erzählt wird, das entbehrt jeglicher Grundlage", sagte der Sprecher.

Hilfsangebote

Unter den kostenfreien Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 der Telefonseelsorge finden Betroffene und Angehörige in schwierigen Lebenslagen anonyme und kompetente Hilfe rund um die Uhr.

Auf den Seiten der "Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention" finden sich weitere Hilfsangebote.

 

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