Die Unterstufen-AG des Klettgau-Gymnasiums spielt eine Kriminalkomödie um einen großen Unbekannten
Am Imbissstand von Else (Marla Kopp) gab es immer wieder die neuesten Informationen über den Schmuckdiebstahl und die möglichen Verdächtigen. In zwei Hauptrollen eine der Verdächtigen, Jennifer Garber (Carolin Kobler), ganz links und Else (Marla Kopp), Verkäuferin am Imbissstand.
Am Imbissstand von Else (Marla Kopp) gab es immer wieder die neuesten Informationen über den Schmuckdiebstahl und die möglichen Verdächtigen. In zwei Hauptrollen eine der Verdächtigen, Jennifer Garber (Carolin Kobler), ganz links und Else (Marla Kopp), Verkäuferin am Imbissstand. | Bild: Herbert Schnäbele
Eine undurchsichtige Rolle spielte die Englischlehrerin, Frau Götze (Remo Brückel, große Blondine), weshalb sie von Kommissar Baumeister (Finn Kruse, Zweiter von rechts), mit der Pistole in Schach gehalten wurde.
Eine undurchsichtige Rolle spielte die Englischlehrerin, Frau Götze (Remo Brückel, große Blondine), weshalb sie von Kommissar Baumeister (Finn Kruse, Zweiter von rechts), mit der Pistole in Schach gehalten wurde. | Bild: Herbert Schnäbele
Den großen Unbekannten, der 10 000 Euro Spielschulden hatte, suchten die beiden zwielichtigen Detektive Ede (Valentin Dörr, links) und Kalle (Lukas Hübschmann, rechts) lange Zeit vergeblich, bis sich herausstellte, dass die Englischlehrerin Frau Götze in Wirklichkeit der Dieb war, der wegen seiner Spielschulden den Schmuckdiebstahl begangen hatte.
Den großen Unbekannten, der 10 000 Euro Spielschulden hatte, suchten die beiden zwielichtigen Detektive Ede (Valentin Dörr, links) und Kalle (Lukas Hübschmann, rechts) lange Zeit vergeblich, bis sich herausstellte, dass die Englischlehrerin Frau Götze in Wirklichkeit der Dieb war, der wegen seiner Spielschulden den Schmuckdiebstahl begangen hatte. | Bild: Herbert Schnäbele
Stolz und mit großer Erleichterung nahmen die 15 Akteure der Theater-AG nach der gelungenen Aufführung der Kriminalkomödie "Das Kartenhaus" den heftigen Beifall des Publikums entgegen.
Stolz und mit großer Erleichterung nahmen die 15 Akteure der Theater-AG nach der gelungenen Aufführung der Kriminalkomödie "Das Kartenhaus" den heftigen Beifall des Publikums entgegen. | Bild: Herbert Schnäbele
Waldshut-Tiengen
22.05.2017 17:00
Die Unterstufen-AG des Klettgau-Gymnasiums bietet eine bemerkenswerte Theauteraufführung. Die 15 jungen Darsteller zeigen bereits ein beachtliches Können.

Mit der Kriminalkomödie „Das Kartenhaus“ von Gabriele Seba bot die Theater-AG der 5., 6. und 7. Klasse des Klettgau-Gymnasiums an zwei Abenden im jeweils vollbesetzten Foyer ihrer Schule eine lustige und unterhaltsame Theatervorführung. Unter der Federführung von Michael Spellig, hauptamtlich Mathematik- und Physiklehrer, hatten die Schüler der Unterstufen-AG seit einem halben Jahr in wöchentlichen Nachmittagsproben das Theaterstück einstudiert und sich dabei schon eine bemerkenswerte Routine als Darsteller angeeignet.

In der gut 60-minütigen Aufführung ging es um einen Schmuckdiebstahl, für dessen Begehung zunächst die Schülerinn Jenni (Carolin Kobler) verdächtigt wurde, da sie bei der bestohlenen Frau Böttcher (Hannah Dondajewski/Regina Kusnezov) angestellt und zur fraglichen Zeit am Tatort gesehen worden war. Den Fall aufklären sollte der übereifrige Kommissar Baumeister (Finn Kruse) mit seinem Assistenten Kramer (Jonas Hever). Außerdem suchten die beiden zwielichtigen Gestalten Ede und Kalle (Valentin Dörr und Lukas Hübschmann) den großen Unbekannten, der 10 000 Euro zahlen sollte. Eine undurchsichtige Rolle spielte außerdem die Englischlehrerin, Frau Götze (Remo Brückel), die gegen Ende der Komödie als Dieb entlarvt wurde, der nur als frau verkleidet war. Es war der große Unbekannte, der wegen seiner Spielleidenschaft in Geldnöten war und erfolglos versucht hatte, den gestohlenen Schmuck in Geld umzusetzen.

Sein Plan ist wie ein „Kartenhaus“ zusammengefallen, so erklärt sich der Titel. Das ganze Geschehen hatte sich hauptsächlich vor dem Imbissstand von Else (Maria Kopp/Valerie Kreiser) abgespielt, wo sich die Akteure immer wieder und oft abwechselnd eingefunden hatten. So kam es, dass Else immer am besten über alles informiert war. Auffallend ungezwungen und routiniert in ihrem Auftreten, ernteten die jungen Darsteller für die in mehreren Szenen dargebotene Komödie wiederholt kräftigen Beifall. Einzelne Rollen waren wegen der doppelten Aufführung teilweise zweifach, beziehungsweise wechselseitig besetzt.

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