Sie verleihen Preise: Irmgard Blatter (links) und Norbert Lüttin (rechts), Abteilungsleiter der Kaufmännischen Berufsschule, der stellvertretende Schulleiter Rolf Eichhorn (Zweiter von links). Peter Kaiser (hinten) überreichte Stephan Maier, Ines Morath und Frank Nitsch (von rechts), einen Preis der Sparkasse Hochrhein.
Die Kaufmännische Berufsschule verabschiedet 188 Auszubildende ins Berufsleben
Bild: Kim Ebner
Waldshut-Tiengen
01.07.2015 02:09
Die Kaufmännische Berufsschule feiert den Schulabschluss von 188 Auszubildenden. Norbert Lüttin, Abteilungsleiter der Kaufmännischen Berufsschule, kritisiert allerdings, dass nicht alle Betriebe die Auszubildenden für die Feier freigestellt haben.

„Das Fundament ist gelegt, darauf kann nun aufgebaut werden“, so begrüßte Rolf Eichhorn, stellvertretender Schulleiter der Kaufmännischen Schulen Waldshut, die Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule. 188 Schüler, neun davon erhielten einen Buchpreis für einen Notendurchschnitt von 1,6 und besser, 27 ein Lob für einen Notendurchschnitt von 2,0 bis 1,7 , haben die schriftlichen Prüfungen bestanden, einigen steht jedoch noch die mündliche Abschlussprüfung bevor. Wenn auch diese bestanden wird, können sie sich Einzelhandelskaufleute, Bürokaufleute oder auch Verkäufer nennen. Unter den Anwesenden waren nicht nur ein Teil der 188 Absolventen, sondern auch einige Ausbildungsbetreuer der Betriebe sowie Ausbildungsberater Rainer Reisgies der IHK Schopfheim, der den Berufseinsteigern in seiner Rede wertvolle Tipps mit auf den Weg gab.

Dabei stellte er den Schülern drei wichtige Lebensfragen, über die sie sich Gedanken machen sollten: „Wie stehe ich da?“, „Was habe ich erreicht?“ und „Wo möchte ich hin?“ „Sie stehen gut da mit Ihrem bestandenen Teil der dualen Ausbildung“, beantwortete Reisgies die erste Frage, denn: „Alle Nachwuchskräfte werden gebraucht.“ Die Absolventen hätten dadurch einen soliden Grundstein für ihre Zukunft gelegt.

Reisgies erinnerte die Schüler aber auch daran, dass die Zukunftsplanung immer wieder erfordert, innezuhalten, zu überlegen und zu planen. „Nehmen Sie sich Zeit, um zu überlegen, wo sie hin wollen.“ Norbert Lüttin, Abteilungsleiter der Kaufmännischen Berufsschule, bedankte sich bei den Ausbildungsbetrieben, die den Schülern nachhaltige Ausbildungen bieten, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt seien.

Bevor er den 36 Schülern die Lobe und Preise überreichte, merkte er jedoch noch an, dass einige Betriebe ihre Auszubildenden für diesen Tag nicht freigestellt hatten, sie also nicht an der Abschlussfeier teilnehmen konnten. „Das ist beschämend“, kommentierte Lüttin. Trotz dieser betrübenden Nachricht sollten die Schüler mit einem Notendurchschnitt von 2,0 und besser nicht weniger freudig für ihre Leistungen geehrt und von ihren Mitschülern nicht weniger lautstark gefeiert werden. Mit einem Schnitt von 1,2 erhielten die Schulbesten, Frank Nitsch, Stephan Maier und Ines Morath, zusätzlich einen von der Sparkasse Hochrhein gestifteten Preis, den Peter Kaiser, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse Hochrhein, überreichte.


Die Preisträger der kaufmännischen Schulen im Abschlussjahrgang 2015

Frank Nitsch (Waldshut), Edeka Prem Lauchringen, Notendurchschnitt 1,2; Stephan Maier (Bonndorf), Schmidt's Märkte Bonndorf, Durchschnitt 1,2; Ines Morath (Krenkingen), Edeka Meister Kadelburg, Durchschnitt 1,2; Julia Altmann (Bonndorf-Wellendingen), Hectronic Bonndorf, Durchschnitt 1,4; Katharina Kaiser (Bernau), Schmidt's Märkte St. Blasien, Durchschnitt 1,5; Stefanie Morawczik (Erzingen), Alfer Aluminium Horheim, Durchschnitt 1,5; Patrick Sachs (Todtmoos), SLG Kunststoff Bernau, Durchschnitt 1,5; Katja Anderhuber (Lauchringen), Sedus Stoll, Durchschnitt 1,5; Klara Jehle (Dogern), Möbelmarkt Dogern, Durchschnitt 1,6.

Regionale Produkte von Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein auf SÜDKURIER Inspirationen. Gleich Newsletter abonnieren und sparen!

0 Kommentare