Goscha Marie Mofa-Cup: Ein Rennspektakel für Mofaverrückte
Sind auch mit Platz 7 zufrieden (von links): Jan Schittenhelm und Martin Maucher vom Ettenkircher Team Power for the Bauer. <em>Bild: Toni Ganter</em>
Sind auch mit Platz 7 zufrieden (von links): Jan Schittenhelm und Martin Maucher vom Ettenkircher Team Power for the Bauer. Bild: Toni Ganter
Kurz nach 22 Uhr. Das Rennen ist vorbei. Hermann Schupp (Männer aus Flake, Ettenkirch) gibt fürs erfreute Publikum kräftig Gummi. <em>Bild: Toni Ganter</em>
Kurz nach 22 Uhr. Das Rennen ist vorbei. Hermann Schupp (Männer aus Flake, Ettenkirch) gibt fürs erfreute Publikum kräftig Gummi. Bild: Toni Ganter
Die Maschinen der drei erstplatzierten Teams Schlammschlucker, Team Brunner und DMON Racing werden von der Rennleitung überprüft. Es wird kontrolliert, ob das Reglement – maximal 50 Kubikzentimeter – eingehalten worden ist. <em>Bild: Toni Ganter</em>
Die Maschinen der drei erstplatzierten Teams Schlammschlucker, Team Brunner und DMON Racing werden von der Rennleitung überprüft. Es wird kontrolliert, ob das Reglement – maximal 50 Kubikzentimeter – eingehalten worden ist. Bild: Toni Ganter
Start frei für das Rennen um den 11. Goscha Marie Mofa-Cup. Jeder Fahrer der 43 Teams will heil aus der schlammigen ersten Kurve kommen und möglichst viel Boden sowie Platzierungen gut machen. <em>Bild: Toni Ganter</em>
Start frei für das Rennen um den 11. Goscha Marie Mofa-Cup. Jeder Fahrer der 43 Teams will heil aus der schlammigen ersten Kurve kommen und möglichst viel Boden sowie Platzierungen gut machen. Bild: Toni Ganter
Ravensburg-Taldorf/Friedrichshafen
13.08.2017 12:17
Der 11. Goscha Marie Mofa-Cup hat am Samstag erneut Rennspektakel für rund 2500 Besucher geboten.

Der Goscha Marie Mofa-Cup in Ravensburg-Taldorf bedeutet Nervenkitzel und Rennspektakel für Mofaverrückte. 45 Teams haben sich angemeldet. Wegen technischer Probleme starten am Samstagabend 43 Teams ins Hauptrennen. Manche Fahrer haben den einen oder anderen Sturz wegstecken müssen, ohne ernsthafte Verletzungen davonzutragen. Anderen hat die Maschine Probleme bereitet, was Reparaturen bedingt, wertvolle Zeit und einige Runden kostet. Sieger wird, wer bis Punkt 22 Uhr die meisten Runden fährt. Der SÜDKURIER hat dieses Mal die beiden erfolgreichsten Teams aus Friedrichshafen-Ettenkirch ab dem freien Training begleitet: Power for the Bauer (Platz 1 der Bestenliste) sowie Männer aus Flake (Platz 4 der Bestenliste). Sie wollen Platzierungen unter den Top 5 erreichen.

  • Ab 16 Uhr: Entspannt geht's los, die Piste ist für das freie Training bis 17.15 Uhr offen. Die Fahrer Martin Maucher, Jan Schittenhelm, Hermann Schupp und Simon Wieland drehen erste Runden, um die Rennstrecke kennenzulernen. Regenschauer haben den Boden an mehreren Stellen aufgeweicht. Besonders die Kurve kurz nach dem Start strotzt vor schmierigem Matsch und Schlamm. Beim Rausbeschleuningen regnet es Erde-Gras-Fetzen.


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  • Kurz nach 16.30 Uhr: Nach Rücksprache mit den Fahrern von Power for the Bauer baut Team-Mechaniker Michael Schraff vorne ein kleineres Ritzel ein und spannt die Kette nach. Davon versprechen sie sich eine spritzigere Maschine und bessere Kraftübertragung.
  • Kurz nach 17.15 Uhr: Nach dem freien Training ist Power for the Bauer auf Platz 10, Männer aus Flake auf Platz 12 gelistet.


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  • 18.30 bis 18.50 Uhr: Im Qualifying erarbeiten sich Power for the Bauer Platz 9, Männer aus Flake Platz 11. Mazda Racing hat Platz 1 mit der Bestzeit von 56,521 Sekunden inne. "Mit der 3. und 4. Startreihe können wir gut leben", sagen die Fahrer Jan Schittenhelm und Hermann Schupp. Schittenhelm und Fahrerkollege Maucher knobeln mittels Schnick, Schnack, Schnuck aus, wer im Hauptrennen zuerst fahren muss. "Das machen so einige Fahrer nicht gerne. Da kann's gleich in der ersten Kurve drunter und drüber gehen", so Maucher – Schittenhelm muss ran.
  • Gegen 20.30 Uhr: Start des Hauptrennens. Nun heißt's alles geben, durchhalten und bis 22 Uhr möglichst viele Runden fahren. Leichter gesagt als getan. In den aufgeweichten Kurven bilden sich immer mehr tiefe Rillen, die Fahrer werden kräftig durchgeschüttelt und müssen aufpassen, dass sie nicht zu viel Zeit liegen lassen.


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  • 21.45 Uhr: Power for the Bauer sowie Männer aus Flake haben längstens Fahrerwechsel vollzogen und noch mal getankt. "Die letzten 10 Minuten sind am brutalsten. Die Kräfte lassen nach, Körper und Maschine sind so ziemlich am Ende", berichtet Schittenhelm, der Martin Maucher die Daumen drückt.
  • Kurz nach 22 Uhr ist die Auswertung fertig. Mit Platzierungen unter den Top 5 ist's für Power for the Bauer und für Männer aus Flake nix geworden. Sie haben Platz 7 und Platz 11 erreicht. Beide Teams nehmen's sportlich: "Ich bin zufrieden. Das Rennen lief gut, es gab keinen Defekt. Fürs nächste Mal ein bisschen mehr an der Kondition arbeiten", bilanziert Martin Maucher. Ähnlich Flake-Fahrer Simon Wieland: "Die Platzierung geht voll in Ordnung. Klar steckt man sich gerne hohe Ziele... und dann kommt's im Laufe des Rennens doch ganz anders."

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Platzierungen

1. Schlammschlucker, Engelhardt; 2. Team Brunner, Bisingen ; 3. DMON-Racing, Hagenbuchen; 4. Gasthof Kleber Racing, Haslach; 5. Mazda Racing, Meckenbeuren; 6. Finanztuning, Empfingen; 7. Power forthe Bauer, Ettenkirch; 8. Robeis Racing, Büchelberg; 9. Das Provisorium, Fronreute; 10. Handtmann Racing Team, Oberteuringen; Preis für die beste Kostümierung: The Black Wheelers aus Waldburg. Die Teammitglieder sind als Schlümpfe an den Start (Quelle: Musikverein Taldorf). (gan)

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