Altmeister treten beim Goscha-Marie Mofa-Cup an
Sie starten am Samstag, 12. August, beim Goscha-Marie Mofa-Cup in Ravensburg-Taldorf als "Power for the Bauer" und "Männer aus Flake" (von links): Simon Wieland, Michael Schraff, Martin Maucher und Jan Schittenhelm aus Ettenkirch. <em>Bild: Toni Ganter</em>
Sie starten am Samstag, 12. August, beim Goscha-Marie Mofa-Cup in Ravensburg-Taldorf als "Power for the Bauer" und "Männer aus Flake" (von links): Simon Wieland, Michael Schraff, Martin Maucher und Jan Schittenhelm aus Ettenkirch. Bild: Toni Ganter | Bild: Toni Ganter
Friedrichshafen-Ettenkirch
11.08.2017 19:19
Die beiden Ettenkircher Mofa-Rennteams "Power for the Bauer" und "Männer aus Flake" wollen am Samstag, 12. August, in Taldorf ganz vorne mitmischen. Power for the Bauer ist auf Position 1, Männer aus Flake auf Position 4 der Bestenliste des Goscha-Marie Mofa-Cups geführt.

Sie nennen sich als Mofa-Rennteams "Power for the Bauer" und "Männer aus Flake" und haben als eingefleischte Motorsportler Benzin im Blut. Gemeint sind Michael Schraff, Simon Wieland, Martin Maucher und Jan Schittenhelm. Beide Teams treten heute beim Goscha-Marie Mofa-Cup im benachbarten Ravensburg-Taldorf an, und wollen "mit beiden Maschinen mindestens unter die Top 5", wie Michael Schraff sagt. Die Chancen stehen generell gut, sofern die Technik nicht versagt oder sonst was passiert. Denn "Power for the Bauer" ist auf Position 1 der Bestenliste "Best of Alltime 2007 – 2016" der Rennveranstalter (Musikverein Taldorf). Die "Männer aus Flake" sind auf Position 4 dieser Liste. "In erster Linie geht's um den Spaß am Motorsport", sagt Schraff, "aber klar wollen wir gewinnen. In der Nachbarschaft in Taldorf muss man natürlich zeigen, was man kann."

Michael Schraff hat nach eigenem Bekunden mit 15 Jahren begonnen, Mofarennen zu fahren. Längst ist eine Leidenschaft daraus geworden, wie er erzählt. "Wir sind schon Mofarennen gefahren, bevor's den Mofa-Cup in Taldorf gab, wir fahren regelmäßig Rennen." Schraff zählt exemplarisch auf: im Juni in Burladingen (4-Stunden-Rennen), im September in Pfohren bei Donaueschingen (21-Stunden-Rennen), in Fischbach bei Villingen-Schwenningen (17,75-Stunden-Rennen). "Früher sind wir beim 24-Stunden-Rennen in Speinshart mitgefahren. Wenn man da gewonnen hat – da warsch de' Chef!", blickt Schraff zurück. Dieser Wettbewerb gilt als eines der ersten Mofarennen in Deutschland. Es wurde von 1997 bis 2010 veranstaltet.

Die beiden Ettenkircher Rennteams schwören auf Zündapp, weil die Motoren stark sind und was aushalten. Heute gehen sie mit einer CS 25 sowie mit einer ZD 20 ins Rennen. Noch ein bisschen Fachsimpelei: Die CS 25, Baujahr 1980, sieht inzwischen aus wie eine Cross-Maschine, hat einen Motor mit 50 ccm, einen Wasserkühler verpasst bekommen, einen Flachschiebervergaser (Mikuni), vorne USD-Gabeln und hinten geländetaugliche Stoßdämpfer. Gefahren wird mit einer Mischung 1:50.

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