Sinfonische Soundtracks: Sean Connery auf der Leinwand, das 21st Century Symphony Orchestra auf der Bühne im Basler Casino.
Filmmusik im Dienste Ihrer Majestät
Bild: Scharf
Basel
14.01.2015 01:50
James Bond in Concert: Das 21st Century Symphony Orchestra bringt den Sound von 007 ins Casino nach Basel

Gerade sind in den österreichischen Bergen die Dreharbeiten für den neuesten James Bond-Film „Spectre“ angelaufen – dafür wurden die Skipisten gesperrt. Rasante Skiszenen gab es auch schon in früheren Bonds.

Und natürliche Verfolgungsjagden und spektakuläre Szenen vom ersten Bond-Streifen „Dr. No“ (1962) bis heute. Aber nicht nur die Filmbilder bleiben haften, sondern auch die Filmmusik zu den Bond-Abenteuern. Der Bond-Sound altert nicht.

Das hört man beim Konzertprogramm „James Bond in Concert“ mit dem 21st Century Symphony Orchestra im ausverkauften Basler Stadtcasino in den Evergreens und Scores aus 50 Jahre Filmmusik um den Geheimagenten im Dienste Ihrer Majestät. Wie geschaffen für 007-Kinofans als auch Filmmusikliebhaber. Denn die Titelthemen und Bond-Songs sind unverkennbar mit ihren aggressiven Bläsereinsätzen, Jazzeinwürfen und dem Rhythmus-Drive, der gern kombiniert wird mit schmachtenden Streichern.

Die musikalische „Stimme“ des Agenten ist John Barry. Der Komponist hat eine ganze Ära von Bond-Filmen geprägt, um ihn kommt kein Nachfolger herum, von ihm stammt dieses spezielle Klangbild für das Geheimagenten-Genre, das ein frecher Stilmix ist. Man ist überrascht, wie frisch dieser Sound noch immer klingt, wenn der erste Kinoleinwandheld Sean Connery in den 60er Jahre-Streifen auftaucht und in seinem berühmten Aston Martin über die Alpen rast.

Einige dieser Frauenbetörer aus der langen Geschichte der Bond-Verfilmungen sieht man wieder und hört die unterschiedlichsten Bond-Themen, in einem hervorragenden Klanggewand des großen und mit glänzender Perfektion im Breitwandsound aufspielenden Luzerner Sinfonieorchesters unter Leitung von Ludwig Wicki.

Attraktiv ist dieses Bond-Konzert nicht nur durch die über die Leinwand flimmernden britischen Gentlemen, sondern auch durch den Live-Gesang der deutsch-indischen Rocksängerin Zascha Moktan, die ein gutes Bond-Girl abgeben würde und den ewig jungen Titelsong aus „Goldfinger“ (1964) mit starker Stimme singt. Für Gänsehaut-Spannungsmomente sorgen legendäre Filmszenen zu fetziger Brass, gestopften Trompeten und knackiger Perkussion. Das ist der Sound von 007, wie man ihn kennt und liebt. Seit dem zweiten Film „From Russia with Love“ ist der Titelsong das akustische Markenzeichen, das der Serie Kultcharakter gab. Und die berühmte James Bond-Erkennungsmelodie hat in keinem der bisher 23 Filme gefehlt!

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